Mittwoch, 19. November 2014
282 - Fahren im Dunklen
Da Herr Baehr krank ist, war klar, dass ich heute alleine zur wöchentlichen Schwimmverabredung gehe. Von uns aus ist es zu dem Schwimmbad in das wir gehen recht weit. Man fährt ca. eine Dreiviertelstunde, erst Landstraße und dann Autobahn. Ich fahre ja gar nicht gerne Auto, auch nicht als Beifahrer. Als Beifahrer habe ich das Gefühl keine Kontrolle zu haben und hab ständig Angst, dass was passiert. Wenn ich selbst fahre ist es aber auch nicht viel besser, denn über die anderen Autos habe ich keine Kontrolle und viele halten sich nicht an die Verkehrsregeln. Immerhin fahre ich mittlerweile alleine Auto, das habe ich eine Zeit lang nicht gemacht. Herr Baehr hat mir aber Sicherheit gegeben und hat mir geholfen die Angst etwas zu besiegen. Heute musste ich also alleine fahren und dann auch noch im Dunklen. Das ist so gar nicht mein Ding. Ich hab das Gefühl nicht so gut zu sehen im Dunklen. Außerdem blenden mich die anderen Autos so sehr. Deswegen war ich total gestresst, schon bevor ich losgefahren bin. Aber ich bin gefahren und das war gut. Diese blöde Angst darf nicht gewinnen.