Montag, 21. Januar 2019
1762 - Wünsche
Das Baehrenkind feiert dieses Jahr zum ersten Mal Kindergeburtstag. Ich freue mich schon auf den Tag, Pläne wahrscheinlich viel zu viel für die kleinen Kinder. Aber das macht nichts, Hauptsache sie haben ihren Spaß. Was ich nur sehr schwierig finde ist die Auswahl der Geschenke. Ich wollte nicht mit ihr ins Spieleatemgeschäft gehen, weil ich befürchte, dass sie das Konzept eines Geburtstagkorbes noch nicht versteht. Sie hat ein mega gutes Gedächtnis, wüsste dann genau was da drin ist und wäre wahrscheinlich enttäuscht, wenn sie es nicht bekommen könnte. Außerdem kann sie schwer einschätzen, was wie teuer ist und was angemessen ist. Und so überlegen wir jetzt erstmal, was ihr gefallen könnte. Das ist gar nicht so einfach.



Freitag, 18. Januar 2019
1759 - Zahnungsfieber
Das kleine Baehrenkind bekommt einen Zahn. Oben, seitlich. Was für einer kann ich nicht genau erkennen, es ist keiner der mittleren Schneidezähne. Und es scheint sehr qualvoll zu sein, denn er weint und jammert dauerhaft. Fieber hat er natürlich auch noch, wäre ja auch langweilig. Ich hoffe, dass der Zahn jetzt schnell ganz raus kommt und das elend ein Ende hat. Die letzte Nacht war entsprechend. Und da mittlerweile so gut wie alle meine Kraftreserven aufgebraucht sind, macht mich das besonders fertig.



Samstag, 12. Januar 2019
1755 - Stehen
Das kleine Baehrenkind kann jetzt auch stehen. So langsam könnte er Mal einen Gang runter schalten und sich auf all den Entwicklungsschritten ausruhen. Ich befürchte aber, dass er genauso wie seine große Schwester einen starken Willen und viel Energie hat und seinen Weg so weitergehen wird. Ich bin gespannt, was noch alles kommt.



Donnerstag, 10. Januar 2019
1753 - Schlittschuh fahren
Ich war heute wieder mit dem Baehrenkind Schlittschuh fahren. Sie kann es schon richtig gut, dafür dass sie noch nicht Mal drei ist und es bisher erst einmal gemacht hat. Sie will es auch unbedingt lernen, was wir so in letzter Zeit nicht oft hatten. Mich freut es, denn ich fahre selbst gerne Schlittschuh und schau gerne Eishockey. Ich werde jetzt Mal schauen, ob ich gute gebrauchte Schlittschuh für sie bekomme, sie hat ja bald Geburtstag.



Mittwoch, 9. Januar 2019
1752 - Rutschen mit Baby
Wir waren heute auf einem Indoor-Spielplatz. Und weil das Baehrenkind sich noch nicht alles allein getraut hat bin ich eben mit. Mit dem kleinen Baehrenkind auf dem Rücken. Ich glaube viele haben mich für verrückt erklärt und ich hab mich kurz auch gefragt, ob ich es nicht auch bin. Aber so sind wir alle auf unsere Kosten gekommen. Das Baehrenkind und ich sind geklettert und gerutscht und das kleine Baehrenkind hat geschlafen.



Montag, 7. Januar 2019
1750 - Das Pipi Problem
Das Baehrenkind scheint mir gerade irgend etwas mitteilen zu wollen. Sie hat in den letzten Tagen immer wieder in die Hose gemacht, teilweise sehr bewusst. Heute holte ich sie vom Kindergarten ab. Der Erzieher berichtete noch, dass alles geklappt hatte und sie immer Bescheid gegeben hatte wenn sie aufs Klo musste. Dieses Gespräch hat sie nicht mitbekommen. Kaum war sie bei mir machte sie direkt im Kindergarten in den Flur. Sie war nicht zu bewegen nochmal aufs Klo zu gehen. Ergebnis war das nächste pipi im Auto. Daheim machte sie mir dann in die Küche und ins Wohnzimmer. Und weil ich nicht mehr nett reagieren konnte und sie leider angebrüllt habe, hat sie sich nach oben zum Malen verzogen bis Herr Baehr heim kam. Und ab da ging alles wieder wie immer.

Ich verstehe es nicht und frag mich, was ich anders machen muss. Ja, anbrüllen ist nicht toll, aber ich war so hilflos und es musste raus. Wahrscheinlich braucht das arme Kind mehr Zeit mit mir, ohne das kleine Baehrenkind. Aber die ist so schwer zu finden. Oder sie findet mich einfach gerade blöd. Erklären kann sie es auf jeden Fall nicht.



Sonntag, 6. Januar 2019
1749 - Wasserratten
Wir haben eindeutig zwei Wasserratten. Das Baehrenkind ist im Wasser total in ihrem Element. Sie zeigt wie sie untertauchen (Gesicht ins Wasser) kann, wie sie schwimmen kann und hüpft wie ein Flummi. Wir bekommen sie kaum raus, kalt ist ihr nie. Aber auch das kleine Baehrenkind liebt es. Er ist derjenige, der alle anderen Babys beim Babyschwimmen nass spritzt, weil er vor lauter Freude aufs Wasser schlägt. Heute hat er entdeckt, dass er im Wasser sogar schon stehen kann mit festhalten. Da war er erstmal ewig beschäftigt. Es ist so schön zu sehen, wie die zwei da aufgehen und welche Freude sie haben.



Freitag, 4. Januar 2019
1747 - Besuch
Das Baehrenkind hatte heute ein anderes Kind zu Besuch. Ganz ohne Mama, denn die hatte mit dem kleinen Bruder einen Kurs. Ich hatte schon gegrübelt, wie ich die zwei beschäftigen könnte. Und musste dann erkennen, das gar nix nötig war. Und da das kleine Baehrenkind dann auch noch auf meinem Rücken geschlafen hat war ich endgültig überfordert mit so viel freier Zeit.



Samstag, 29. Dezember 2018
1741 - Laufen
Das Baehrenkind ist eine extrem schlechte Läuferin. Sie mag am liebsten getragen werden oder im Buggy geschoben werden. Es ist nicht so, dass wir zu weite Strecken mit ihr gehen oder immer viel zu schnell sind. Viel mehr scheint sie da wirklich eher gemütlich zu sein. Mich nervt das ein wenig, denn ich denke mir oft, dass sie ja durchaus dazu in der Lage wäre. Hinzu kommt, dass ich eben immer zum kleinen Baehrenkind im Tuch einen Buggy mitnehmen muss, wenn wir eine kurze Runde gehen. Laufrad .AG ich schon gar nicht mehr mitnehmen. Das endet meistens damit, dass ich das Rad schleppe und ein weinendes Kind neben oder hinter mir läuft.

Seit gestern aber scheint der Knoten geplatzt, denn sie lief, obwohl wir den Buggy dabei hatten, den ganzen Weg bis zum Spielplatz und den halben zurück. Ich hoffe, dass wir das beibehalten können, denn ich habe den Eindruck, dass ihr diese Bewegung durchaus gut tut.



Mittwoch, 26. Dezember 2018
1738 - Braves Christkind
Seit wir ein Kind haben ist das Thema Geschenke ein empfindliches. Ich bin da sowieso schwierig, weil ich leider immer eine sehr genaue Vorstellung davon habe, was ich mag. Und das übertrage ich auf die Kinder. Hinzu kommt, dass ich keine Geschenkeflut mag, denn wir haben schon so unglaublich viel. Die letzten Male hat es nicht geklappt das einzudämmen und ich habe mit zwei Kindern mit dem schlimmsten gerechnet. Doch diesmal haben sich echt alle daran gehalten und nur sehr wenig und vor allem das gewünschte geschenkt. Dem Baehrenkind fehlt nichts, ich habe sogar eher den Eindruck, dass diesmal alles ganz entspannt war, weil sie nicht so überfordert war mit den Bergen an Geschenken.

Ich bin sehr glücklich so und ich glaube auch, dass es so für die Kinder besser ist. Sie behalten den Überblick, sie haben wenige Dinge an denen sie sich erfreuen können oder die sie sogar kombinieren können. Und sie lernen Geschenke wert zu schätzen.