006 - Damals
Wie gestern schon angekündigt, hier mein Erlebnis mit der Polizei beim entscheidenden Spiel. Damals hat mich eine gute Freundin immer mal wieder mit zum Eishockey genommen. Ihr damalige Freund hat in der Halle als Türsteher gearbeitet und auch so kannte sie einige Leute.
Mit der Begeisterung für diesen Sport hat sie mich damals auf jeden Fall angesteckt. Als feststand, dass das vielleicht entscheidende Spiel ein Heimspiel ist, stand für uns fest, dass wir da auf jeden Fall gemeinsam hin müssen.
Da der Freund uns immer mitgenommen hat waren wir natürlich sehr zeitig da, noch vor Hallenöffnung. Für uns also die Gelegenheit nochmal auf Toilette zu gehen ohne ewig in der Schlange zu stehen. Kaum in der Kabine, hämmerte es von draußen an der Tür und jemand rief: "Aufmachen! Polizei!" Wir waren fest davon überzeugt, dass sich irgendeiner der Bekannten einen Spaß mit uns erlaubte und riefen zurück, dass dies die Damentoilette sei und Männer dort nichts zu suchen hätten. Beim Öffnen der Tür stellte sich aber raus, dass es wirklich Polizisten waren und da wir keine Eintrittskarten hatten wurden wir direkt zur nächsten Tür begleitet.
Wie wir erst viel später erfuhren, hatte sich der Polizeichef der Halle kurz nach unserem Rauswurf bei dem Freund der Freundin entschuldigt. Er habe uns nicht sofort erkannt und es täte ihm Leid, selbstverständlich könnten wir wieder reinkommen. Zu diesem Zeitpunkt waren wir auch schon wieder drinnen, gut versteckt in der Masse der eingelassenen Fans.
frau_baehr am 16. Februar 14
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005 - Müde, aber glücklich
Heute war der Tag auf den ich schon seit Wochen warte. Das Spiel der Legenden, All Stars gegen die Meistermannschaft von 2004. Es war super, ich hab immer noch eine Ganzkörpergänsehaut. Und vor allem war er da, Pat Lebeau! Heute bin ich wieder Teenager und schwärme und Morgen erzähle ich dann wie ich 2004, am Abend des Meisterspiels, von der Polizei vom Klo geholt wurde. Jetzt geh ich aber erstmal schlafen und genieße die Erinnerungen.
frau_baehr am 16. Februar 14
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004 - Bahnerlebnisse
Ich reise ja sehr viel mit der Bahn und da erlebt man ja so einiges. Heute waren mal wieder so ein paar Highlights dabei. Angefangen hatte es schon damit, dass mal wieder irgendwas bei der Bahn kaputt war. Das ist ja nichts neues, passiert der Bahn ja leider oft mal. Somit war mein Zug so viel verspätet, dass ich beschloss mit meinem Kollegen in den Zug zu steigen. Der Kollege muss zwar woanders hin, aber man lernt ja mit der Zeit, dass man schneller ankommt, wenn man sich dem Ziel immer mit der nächsten Möglichkeit nähert.
Das Einsteigen in den Zug gestaltete sich schwierig, hatte doch jemand mit seinen Koffern und Taschen eine Mauer in der Tür errichtet. Oben auf zwei rosa Handtaschen...
Die Sitzplatzwahl war dann auch kompliziert. Der Kollege hatte natürlich eine Reservierung, ich natürlich nicht. Da in dem reservierten Abteil kein weiterer Platz frei war, boten wir einem weiteren zugestiegenen Fahrgast einen Platztausch an. Der Mann war völlig entsetzt, auf keinen Fall wollte er tauschen. Manche Menschen sind echt verbohrt.
Im nächsten Zug beschloss ich dann zweite Klasse zu fahren, für das kurze Stück lohnte es sich nicht extra bis zu den Wagen der ersten Klasse zu laufen. Wenn man immer nur erste Klasse fährt, kommt einem die zweite sehr eng vor. Mir sind auch prompt zwei Männer auf die Füße getreten. Der eine ist sogar drauf stehen geblieben und hat sich auch nicht entschuldigt, als ich meinen Fuß unter seinem weggezogen habe. Das nächste Mal bin ich nicht faul und laufe wieder zur ersten Klasse.
Zum Glück hab ich es ja bald geschafft und werde von Herrn Baehr am Zielbahnhof in Empfang genommen.
frau_baehr am 14. Februar 14
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003 - Ich brauche einen Wunderkoffer
Heute war ich das erste Mal bei der neuen Krankengymnastik wegen meinem Rücken. An sich war es ja nun wirklich sehr nett und ich bin gut durchgeknetet worden. Fühlt sich auch gleich besser an, im oberen Rückenbereich zumindest. Unten, wo die Bandscheibenvorfälle sitzen, tut es immer noch fies weh. Aber das bin ich ja gewohnt, das habe ich ja jetzt schon seit eineinhalb Jahren.
Die Dame, die die Krankengymnastik anbietet (wie sagt man dazu? Physiotherapeutin? Krankengymnastiklehrerin?), gab mir dann auch noch ein paar Tipps, wie ich mich im Alltag verhalten soll. Einige waren sehr gut, z.B. wie ich überhaupt mal wieder länger als eine Minute am Stück stehen kann. Andere dagegen erfordern aber einen Wunderkoffer, damit ich wirklich auch immer alles dabei habe um die Tipps umzusetzten.
Ich bin viel unterwegs, ein sogenannter Businesskasper. Deswegen lernt man mit der Zeit optimiert zu packen, damit man auch für eine Woche nur den kleinen Koffer benötigt. Der will ja schließlich hinterhergeschleift und im Zug in die Ablage gehoben werden, mit Rücken sowieso schon eine Herausforderung. Jetzt soll ich mir aber gemütliche "Unterwegsschuhe" und schicke "Büroschuhe" einpacken, ein Sitzkissen, alles was das Büro gemütlich macht. Das ganze am Besten in doppelter Ausführung, da ich an zwei Orten in der Woche bin. Das ist natürlich mit dem kleinen Koffer unmöglich.
Einer meiner Kollegen reist immer mit einem riesigen Koffer, ungewöhnlich für einen Mann. Um diesen Koffer entstanden im Laufe der Jahre die wildesten Spekulationen, von innen gesehen haben wir ihn aber noch nicht. Er beherbergt aber in unserer Phantasie zwei Schlafzimmer und einen Weinkeller. Und sehr viel Stauraum. So einen Koffer brauche ich jetzt auch, dringend. Ich muss den Kollegen gleich mal fragen, wo man so ein Model kaufen kann...
frau_baehr am 13. Februar 14
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