Mittwoch, 5. März 2014
023 - Buddelei
Herr Baehr und ich haben heute angefangen den Teich leerzuräumen. Heute Morgen haben wir die Entscheidung getroffen, dass wir den Teich neu machen müssen. Die Folie ist etwa 20 Jahre alt und sowieso schon undicht, deswegen muss jetzt alles raus. Das wird eine Mordsarbeit, der Teich wurde auch schon ewig nicht mehr gepflegt. Und er ist größer als gedacht, unter dem Gras ist auch Folie. Da sind wir noch einige Tage beschäftigt. Jetzt sind wir erstmal nur fertig. Herr Baehr liegt in der Wanne und entspannt. Ist auch gut so, er hat ja schließlich auch richtig viel Kies und Steine geschaufelt. Ich wärme mich auf dem Sofa, ist heute doch kälter als gedacht. Wie toll wäre es, wenn jetzt noch jemand für uns kochen würde.



Dienstag, 4. März 2014
022 - Mindestens einer hat überlebt
Heute hat Herr Baehr angefangen den Schlamm und die Algen aus dem Gartenteich zu holen. Als wir das Haus übernommen haben, war der recht große Teich mehr ein Schlammloch, den die Vorbesitzer hatten sich nicht gekümmert. Da die Seerose aber noch lebte, haben wir Wasser eingefüllt. Nicht voll, nur die Hälfte, also einmal die Regenwasserzisterne geleert. Weil sich in so einem stehenden Gewässer so viele Mückenlarven einfinden, haben wir Fische gekauft. Fünf Stück, laut Verkäuferin sehr schön zum Beobachten. Nachdem wir sie in den Teich gesetzt hatten, haben wir nie wieder einen von ihnen gesehen. Wir hatten schon befürchtet, dass wir sie durch das wenige Wasser und den vielen Schlamm getötet hätten, oder die Katze sie geholt hätte. Aber zumindest einer hat überlebt, den einer war plötzlich bei Herrn Baehr im Netz. Da wir den Teich komplett leerräumen müssen, die Folie hat ein Loch, hoffen wir die anderen vier auch noch zu finden.



Dienstag, 4. März 2014
021 - Informationsaustausch beim Kaffeeklatsch
Heute war ich bei einer Nachbarin zum Geburtstagskaffee eingeladen. Erst gabs Kaffee und sehr leckeren Kuchen, dann Sekt und Nüße. Interessant war vor allem, was die Damen so zu erzählen hatten. Von den Nachbarn von gegenüber, die nicht nur zu uns, sondern zu allen recht merkwürdig sind. Von der Familie, die vor uns hier gewohnt hat. Und von der davor. Von sich selbst und den ganzen gemeinsamen Aktivitäten. Alles in allem haben wir es hier wohl sehr gut getroffen.

Besonders beeindruckend fand ich die 92-jährige Nachbarin etwas besser kennen zu lernen. Die wohnt schräg hinter uns, ist geistig noch total fit, nur der Körper macht so langsam nicht mehr mit. Ins Altenheim mit den ganzen "Alten" will sie auf keinen Fall. Sie genießt es so lang schlafen zu können, wie sie will, so lang Fernsehn schauen zu dürfen, wie sie will und so viel Wein zu trinken wie sie will. Recht hat sie.