Sonntag, 28. September 2014
230 - Herr Baehr in böse
Heute habe ich es tatsächlich geschafft Herrn Baehr so richtig wütend zu machen. Gestern im Baumarkt hatte Herr Baehr gesagt, wir könnten im Beet an der Terasse Blumenzwiebeln pflanzen und das Beet vorher umgraben. Also haben wir jede Menge Blumenzwiebeln gekauft, die jetzt bald in die Erde müssen. Also habe ich vorgeschlagen heute zu graben. Ich habe angefangen, Herr Baehr hatte versprochen gleich zu kommen. Die Zeit verging, die Wurzeln waren undurchdringbar und mein Rücken war ein einziger Schmerz. Keine Spur von Herrn Baehr. Nachforschungen im Haus ergaben, dass er mal wieder eine Sitzung veranstaltete. Frust und Wut brachten mich zum Weinen, Herr Baehr tauchte kurz drauf auf. Genervt von der Aussicht graben zu müssen und von meinen Tränen wurde Herr Baehr wütend. Und weil die Wurzeln nicht rauskamen wurde er noch wütender und noch wütender und noch wütender. So wütend, dass ich schon Sorgen hatte er würde sich die Axt ins Bein hauen. Zum Glück ist alles gut gegangen und es war nicht nur die Wurzel des Kirschlorbeers weg sondern auch die zwei Baumstümpfe, die noch im Beet waren. Herr Baehr war abreagiert und ich konnte ihn schließlich mit einem Glas Wodka-Sprite mit Eiswürfeln besänftigen. Trotzdem war es echt unheimlich ihn so wütend zu sehen.



Sonntag, 28. September 2014
229 - Eine weniger
Jetzt ist das passiert, wovor ich den ganzen Sommer Angst hatte. Wir haben einen Fisch weniger im Teich. Eine der Orfen fehlt. Die ganze Zeit hatte ich noch gehofft, das sie sich schon für den Winter irgendwo versteckt hat. Dem ist aber wohl nicht so, heute war es so sonnig und warm, das alle Fische draußen waren. Und da war es immer noch eine Orfe weniger. Herr Baehr hatte mir von Anfang an gesagt, dass genau das passieren kann und ich mich nicht zu sehr an sie gewöhnen soll. Das kann ich aber nicht und bin jetzt echt etwas traurig.



Samstag, 27. September 2014
228 - Endlich mal wieder Eishockey