236 - Faulenzen
Nachdem wir uns heute ewig gestritten hatten, was wir genau machen wollen und ob wir nun noch irgendwohin in ein Möbelhaus fahren oder nicht, hatten wir beide die Schnauze voll und sind daheim geblieben. Nach einer kurzen Schmollphase und anschließendem rumgeheule meinerseits haben wir uns dann auf dem Sofa zusammengekuschelt und Ice Age 2 geschaut. Das gute Wetter war aber doch zu verlockend und so sind wir nochmal in den Garten, zwei Decken, jede Menge Kissen und das Grillkochbuch. So ein schöner Nachmittag. Ich will nicht, dass Winter wird.
frau_baehr am 05. Oktober 14
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235 - Spazierwandern
Herr Baehr hatte gestern vorgeschlagen, wir könnten doch mal spazieren gehen. Wenn er das schon vorschlägt, muss ich das natürlich ausnutzen, denn Herr Baehr findet spazieren gehen sonst immer eher doof. Somit sind wir dann also die Hälfte seines Arbeitsweges gefahren, dort auf einen Parkplatz für Wanderer gefahren und einfach mal planlos losmarschiert. Und dann sind wir gelaufen und gelaufen und gelaufen und waren erst nach knapp zwei Stunden wieder am Auto. Keine richtige Wanderung, aber auch nicht nur ein Spaziergang, eine Spazierwanderung sozusagen. Können wir gerne öfter machen.
frau_baehr am 04. Oktober 14
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234 - Vorbei, zumindes fast
Heute hatte ich meinen (bis jetzt) letzten Einsatz für das aktuelle Projekt. Es kann zwar sein, dass ich nächste Woche doch nochmal los muss, aber das weiß man noch nicht so genau. Ich versuche es abzuwenden, habe nämlich gar keine Lust nochmal loszufahren und was anzufangen. Hoffentlich findet der Kunde die Idee den neuen Kollegen, der meine Aufgaben übernimmt, zu bestellen, auch gut.
Zum Abschied bei diesem Kunden (der Schweißbandkunde) wurde ich gefragt, ob ich denn jetzt froh wäre, dass es vorbei ist. Einerseits ganz klar ja. Mich hat so viel gestört in der letzten Zeit, dass ich froh bin diese Dinge alle los zu sein. Die ganze nicht vorhandene Planerei, das spontane Verreisen, werde ich sicherlich nicht vermissen. Aber auch die Art, wie die Partnerfirma Projekte angegangen ist und dann durchgeführt hat. Oft planlos, hauptsache mal angefangen, damit man eine Rechnung schreiben kann. Das ist nicht meine Art, das ist nicht das, was ich dem Kunden "verkaufen" möchte.
Andererseits bin ich schon auch etwas traurig, dass die Zeit zu Ende geht. Ich bin, was Veränderungen angeht, eher wie eine Katze, ich mag sie nicht. Ich weiß zwar wie es weiter geht und kann ungefähr sagen, was auf mich zukommt, trotzdem ist es was neues, das sicherlich viel Kraft kostet.
Und dann sind da noch die Menschen, die mich drei Jahre lang in Projekten begleitet haben. Menschen, die mir unglaublich viel beigebracht haben und mich, zumindest was die Arbeitswelt angeht, zu dem gemacht haben was ich jetzt bin. Ich musste dort sozusagen von null auf hundert starten, hatte aber von Anfang an Unterstützung. Mein Können wurde geschätzt. Und ich hatte nie das Gefühl, dass meine Kollegen (alle männlich) ein Problem damit hatten, dass ich eine Frau bin. Nie wurde ein Unterschied gemacht oder irgendwie angedeutet, dass ich als Frau etwas nicht könne. Beim Kunden ist das durchaus vorgekommen.
Jetzt ist es also vorbei, also fast. Und das ist auch gut so.
frau_baehr am 02. Oktober 14
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