263 - Mit Enttäuschung umgehen
Ich hatte mir vorgenommen mich nicht verrückt zu machen und auch nicht zu enttäuscht zu sein, wenn es nicht geklappt hat. Der Druck ist aber trotzdem hoch und da, denn bei allen anderen, zumindest erzählen es alle so, hat es auch direkt beim ersten Versuch geklappt. Eigentlich sollte mir klar sein, dass wir eben nicht alle anderen sind und es durch meine gesundheitliche Situation nicht unbedingt beim ersten Versuch klappen kann. Trotzdem hatte ich so eine leise Hoffnung, war doch der Zeitpunkt ideal. Jetzt ist aber das Wochenende, an dem die Tante kommen sollte und ich bin mir mittlerweile sehr sicher, dass sie kommt. Und jetzt merke ich doch, dass ich ganz schön enttäuscht bin.
Das blöde an der ganzen Sache ist eben, dass ich darüber nicht sprechen kann, weil man das nicht macht und ich es auch nicht jedem mitteilen möchte. Mir hilft es auch nicht, wenn ich gesagt bekomme, dass es eben diesmal nicht sein sollte und es beim nächsten Mal ganz bestimmt klappt. Oder der wertvolle Rat einfach ganz entspannt an die Sache ranzugehen. Das ist so einfach gesagt, aber so schwer umgesetzt.
Und dann kommt da wieder diese böse Stimme in meinem Kopf, die mir sagt, dass es sowieso niemals klappen wird. Ich will auf sie nicht hören, ich will sie nicht laut werden lassen. Trotzdem ist sie da und macht mich traurig. Was, wenn sie Recht hat?
frau_baehr am 31. Oktober 14
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262 - Positiv geht nicht immer
Ursprünglich war mit eine der Ideen, warum ich überhaupt einen Blog führe, herauszufinden was die schönen Momente in meinem Leben sind. Das gelingt auch ganz gut, aber geht nicht jeden Tag. Auch wenn der Tag heute noch nicht rum ist, er ist bescheiden. Ich glaube Herr Baehr war froh, als er heute Morgen gehen konnte und freut sich wahrscheinlich kaum darauf wieder heim zu kommen. Aber ich brauche ihn.
frau_baehr am 30. Oktober 14
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261 - Nicht ganz so alleine
Heute hat auch Herr Baehr aus dem Home Office gearbeitet, weil jemand für die Heizung da war und er da unbedingt da sein wollte. Ich kann das zwar auch ganz gut alleine, aber er wollte unbedingt dabei sein. Soll mir recht sein, so hat er sich nämlich eine Stunde mit dem Heizungsmenschen beschäftigt und mir dann alles wissenswerte in fünf Minuten erklärt.
Positiv war außerdem, dass ich den Tag über mal nicht so einsam war und jemandem zum reden hatte. Das vermisse ich dann doch, so schön es auch ist von daheim zu arbeiten.
frau_baehr am 29. Oktober 14
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