283 - Ungenauigkeiten
Ich lese zur Zeit ein Buch, in welchem es um einen Mann mit Asperger-Autismus und Zwangsstörungen geht. Dieser Mann notiert jeden Tag seine Aufwachzeit und vermerkt wie oft er im aktuellen Jahr schon zum selben Zeitpunkt aufgewacht ist. Außerdem notiert er die Höchst- und Tiefsttemperatur sowie die Niederschlagsmenge für den Ort in dem er lebt. Alles muss genau sein und immer derselben Zeitung entnommen werden. Das Buch ist so aufgebaut, dass jedes Kapitel ein Tag ist, also ähnlich einem Tagebuch. Jedes Kapitel beginnt mit den eben genannten Daten. Und genau hier fängt die Ungenauigkeit an. An drei aufeinanderfolgenden Tagen wacht der Mann zu drei unterschiedlichen Uhrzeiten auf und notiert jedes Mal, dass dies das 208. Mal im laufenden Jahr ist. Wie soll das denn gehen? Es gibt jeden Tag nur eine Aufwachzeit und das Jahr hat nun eben mal nur 365 oder 366 Tage. Sowas hasse ich, gerade wenn es in dem Buch um einen Menschen geht der sehr genau ist. Vielleicht kann man (nicht ich) über solche Ungenauigkeiten hinwegsehen. Aber darüber, dass an einem Tag die Höchsttemperatur unter der Tiefsttemperatur liegt, das geht gar nicht. Ich verstehe nicht, wie man bei so eonem Buch so ungenau sein kann.
frau_baehr am 20. November 14
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282 - Fahren im Dunklen
Da Herr Baehr krank ist, war klar, dass ich heute alleine zur wöchentlichen Schwimmverabredung gehe. Von uns aus ist es zu dem Schwimmbad in das wir gehen recht weit. Man fährt ca. eine Dreiviertelstunde, erst Landstraße und dann Autobahn. Ich fahre ja gar nicht gerne Auto, auch nicht als Beifahrer. Als Beifahrer habe ich das Gefühl keine Kontrolle zu haben und hab ständig Angst, dass was passiert. Wenn ich selbst fahre ist es aber auch nicht viel besser, denn über die anderen Autos habe ich keine Kontrolle und viele halten sich nicht an die Verkehrsregeln. Immerhin fahre ich mittlerweile alleine Auto, das habe ich eine Zeit lang nicht gemacht. Herr Baehr hat mir aber Sicherheit gegeben und hat mir geholfen die Angst etwas zu besiegen. Heute musste ich also alleine fahren und dann auch noch im Dunklen. Das ist so gar nicht mein Ding. Ich hab das Gefühl nicht so gut zu sehen im Dunklen. Außerdem blenden mich die anderen Autos so sehr. Deswegen war ich total gestresst, schon bevor ich losgefahren bin. Aber ich bin gefahren und das war gut. Diese blöde Angst darf nicht gewinnen.
frau_baehr am 19. November 14
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281 - Nicht krank werden
Herr Baehr hat eine Regel für unseren Urlaub aufgestellt: Nicht krank werden. Als ich Samstag Morgen erwähnte, dass meine Nase etwas zu wäre, wurde ich gleich ermahnt. Kein Problem, ich bin ja auch nicht krank geworden. Dafür aber Herr Baehr, der verbraucht ein Päckchen Taschentücher nach dem nächsten. Hoffen wir mal es bleibt nur bei Schnupfen.
frau_baehr am 18. November 14
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