Sonntag, 30. November 2014
293 - Nicht erholt nach dem Urlaub
Herr Baehr und ich hatten die letzten beiden Wochen frei und haben auch nicht wirklich viel gemacht. Trotzdem komme ich nicht erholt aus dem Urlaub heim. Erst war Herr Baehr krank, dann ich. Somit haben wir nicht viel gemacht und unsere ganze Kraft ins Gesund werden gesteckt. Das dauert ja leider doch auch bei einem ganz einfachen Schnupfen oft sehr lang. Jetzt, wo es bald wieder zur Arbeit geht, ist die Erkältung auch weg.

Dazu kommt noch, das meine Stiefmutter gestern einen runden Geburtstag gefeiert hat und Herr Baehr und ich beim Vorbereiten und Ausrichten der Feier mitgeholfen haben. Herr Baehr hat alles geschleppt, was schwer war. Ich habe mich bemüht alle Kleinigkeiten zu machen und meiner Stiefmutter unter die Arme zu greifen. Die Feier an sich war auch sehr schön, das drum herum jetzt aber doch sehr anstrengend.

Naja, ich habe jetzt erstmal eine Woche Training, das ist doch was anderes als gleich den Arbeitsalltag zu haben. Vielleicht kann ich da ja noch ein wenig entspannen.



292 - Wann war das?
Auf der Feier meiner Stiefmutter habe ich heute auch nach langer Zeit mal wieder die gesammte Stieffamilie getroffen. Mit den beiden Männern meiner Stiefcousinen habe ich dann überlegt, wann wir uns das letzte Mal gesehen haben. Jeder konnte sich an etwas anderes erinnern, die Bruchstücke ergaben jedoch insgesamt keinen Sinn. Herr Baehr hatte sie noch nie getroffen, das grenzt den Zeitraum auf eine Zeit vor mindestens 10 Jahren ein. Kein Wunder, dass wir alle uns nicht wirklich erinnern können.



Samstag, 29. November 2014
291 - Ortskenntnis
Herr Baehr hat nicht unbedingt den besten Orientierungssinn und kann sich oft Wege nicht gleich merken, oder er merkt sie sich falsch. Heute aber hat er mich verblüfft. Auf dem Weg zu meinem Vater sind wir beim ehemaligen Haus seiner Oma vorbeigefahren. Adresse hatte er von seinem Vater bekommen und unsere Navifreundin hat uns hingeführt. Wo in diesem Ort nun der Friedhof sei, wusste weder die Navifreundin noch das Internet. Herr Baehr, der das letzte Mal 1995 dort war, meinte sich aber an den Weg zu erinnern. Also fuhren wir los. Ich rechnete mit ewiger rumgurkerei und einem Streit, weil ich nach dem Weg fragen will, Herr Baehr aber nicht. Traf beides nicht zu, fünf Minuten später waren wir am Friedhof und nach kurzer Sucherei sogar sehr schnell am Großelterngrab.



Freitag, 28. November 2014
290 - Fast wie eine Schwester
Heute Abend haben Herr Baehr und ich uns mit der kleinen Schwester der besten Freundin getroffen. Wir haben sie von der Arbeit abgeholt, sind mit ihr essen gegangen und dann noch ins Kino in "Die Tribute von Panem". Es war schön sie mal wiederzusehen, weil wir uns gar nicht so oft sehen, obwohl wir nah beieinander wohnen. Aber genau dann verabredet man sich ja nicht.

Es tat gut sie mal wieder zu sehen und einfach mit ihr über alles zu reden. Auch nach so langer Zeit ist es vertraut, sie erzählte von ihren Sorgen und von ihrem "neuen" Freund, mit dem sie jetzt seit zwei Jahren zusammen ist. Und wir redeten über die Differenzen, die es leider zwischen ihr und ihrem Schwager gibt. Sehr schade, dass es so ist.

Für mich sind die beiden kleinen Schwestern der besten Freundin wie eigene Schwestern, also so gut wie. Und da ich mit meiner eigenen Schwester nicht so viel Kontakt habe und sie mir leider kaum von sich erzählt, ist es schön eben die Schwestern der besten Freundin ab und an zu treffen.