Samstag, 17. Januar 2015
341 - Harry Potter Lesechallenge - Alohomora
Aufgabe zu diesem Zauberspruch war es ein Buch zu lesen auf dessen Cover eine Tür oder ein Fenster zu sehen ist. Also habe ich einfach nach Büchern mit Türen und Fenstern gesucht und bin auf Ich bleibe hier von Catherine Ryan-Hyde gestoßen. Auf dem Cover sieht man ein Mädchen, welches auf einer Treppe vor einer Tür sitzt.

In diesem Buch geht es um die Geschichte von Billy und Grace, aber auch um die Geschichte von Rayleen, Felipe, Mrs. Hinman und Jesse. Billy und Grace lernen sich kennen, da Grace jeden Tag vor der Tür auf der Treppe sitzt. Billy, der seine Wohnung seit über 12 Jahren nicht mehr verlassen hat, spricht Grace an und fragt, warum sie jeden Tag auf der Treppe sitzt. Grace antwortet, dass keiner merken würde, dass sie Probleme hat, wenn sie in der Wohnung bleiben würde.

Grace Absicht, die Menschen um sich herum, auf ihr Problem, die alkohol- und drogensüchtige Mutter, aufmerksam zu machen, gelingt. Rayleen, eine der Nachbarinnen, nimmt sich Grace an, nimmt sie bei sich auf und versucht ihr zu helfen. Da sie das aber nicht alleine kann, bittet sie Billy und die anderen Nachbarn um Hilfe. Es kommt wie es kommen muss, die Nachbarn, die vorher nie ein Wort miteinander gesprochen haben, lernen sich kennen und freunden sich an.

Auch Billy entwickelt sich im Laufe des Buches. Er, der seit 12 Jahren die Wohnung nie verlassen hatte, verlässt gemeinsam mit Grace das erste Mal die Wohnung und geht auf seinen Balkon. Später schafft er es sogar in die Wohnungen der anderen Mieter und irgendwann sogar aus dem Haus heraus. Außerdem bringt Billy Grace das Steppen bei.

Mir hat das Buch gut gefallen, auch wenn mir Grace über das ganze Buch hinweg nicht wirklich sympathisch wurde. Trotzdem ist es schön zu lesen und mitzuerleben wie sich die einzelnen Charaktere entwickeln und wie aus Fremden Freunde werden, die gemeinsam für eine Sache kämpfen.



Freitag, 16. Januar 2015
340 - Der Neue
Seit heute ist endlich, endlich der neue Kollege da. Wir haben gefühlt Jahre auf ihn gewartet. Wir haben alles auf den Zeitpunkt verschoben wenn er da ist, was zur Folge hatte, dass ich nichts zu tun hatte. Und das ist bescheiden, auch wenn jeder denkt, dass es toll ist. Jetzt ist das endlich vorbei. Endlich gibt es was zu tun, endlich kann ich meine Energie wieder in die Arbeit stecken. Endlich weniger Zeit zum grübeln.



Donnerstag, 15. Januar 2015
339 - Robbies Eigenarten
Ich neige dazu Dinge zu vermenschlichen. So auch unseren Staubsaugerrobotor, der auf den Namen Robbie hört. Er macht uns das Leben definitiv einfacher, es ist aber nicht so, dass man ihn überall fahren lassen kann und hinterher ist alles schön sauber. Robbie hat so ein paar Eigenarten.

Als wir ihn ganz neu hatten, haben wir ihn unter Aufsicht im Wohnzimmer fahren lassen. Alles hat super geklappt. Über die Lautsprecherkabel unter dem Sofa ist er drübergerumpelt und auch der Fuß des Boxenständers wurde umfahren. Super, da kann er also problemlos alleine fahren. Nach einigen Malen hat er aber den Ständer für sich entdeckt. Schaltet man ihn jetzt im Wohnzimmer ein fährt er zielsicher auf den Ständer los, schiebt sich auf den Fuß und feudelt diesen ab. Runter fährt er nicht mehr, bricht den Vorgang aber auch nicht mit einem Fehler ab. Das führt dazu, dass Robbie jetzt dort wieder beaufsichtigt werden muss.

Genauso im Treppenhaus. Eigentlich sollte Robbie Abgründe erkennen und nicht drüber fahren. Das funktioniert an der Treppe aber nur begrenzt. Er fährt zwar etwas langsamer ran, tastet sich aber immer weiter vor und stellt sich dann seitlicht. Natürlich stürzt dann immer ein Rad ab, also schreit er um Hilfe. Begrenzungen helfen auch nicht, die werden einfach umgefahren und die Treppe runtergeworfen.

Seine dritte Eigenart ist das Verstecken. Wenn Robbie im Schlaf- oder Ankleidezimmer unterwegs ist, hält er mit sehr großer Wahrscheinlichkeit unter dem Bett an. Meistens genau in der Mitte. Und zumindest das Gästebett steht nicht in der Mitte des Raums.

Trotzdem möchte ich Robbie nicht mehr missen. Er braucht zwar mindestens fünf mal so lange wie ich mit dem Staubsauger, trotzdem macht er es fast selbstständig und ich kann die Zeit nutzen um andere Dinge zu erledigen.