Donnerstag, 5. März 2015
388 - Füttern
Irgendwie wirke ich bedürftig oder dauerhungrig. Schon im alten Projekt wurde mir ständig Schokolade und Süßkram angeboten. Gerne wurde auch mal Schokolade gekauft, wenn ich eine komplizierte Aufgabe in kürzester Zeit zu lösen hatte. Sozusagen zum besänftigen. Und immer wenn ich abgelehnt hatte kam das Argument, dass ich es mir doch erlauben könnte. Kann ich auch im Rahmen, denn ich bin weder dünn noch dick. Trotzdem hasse ich dieses Argument. Im alten Projekt hatte ich auch ein wenig zugenommen, bis ich das andauernde Schokoladekaufen unterbunden hatte.

Jetzt bin ich im neuen Projekt, habe seit gut zwei Monaten einen neuen Projektleiter und der fängt jetzt auch schon mit der "Fütterei" an. Natürlich auch mit dem Argument, dass ich es mir doch erlauben könnte. Mal sehen, wie das weitergeht, ständig Eis und Schokolade kann ich mir aber nicht erlauben.



Mittwoch, 4. März 2015
387 - Kopfschmerz
Seit ich heute Morgen losgegangen bin scheint die Sonne. So richtig schön und sie wärmt sogar ein bisschen, wenn man sich in sie stellt. Das genieße ich nach den vielen kalten dunklen Tagen total, es fühlt sich nach Frühling an. Und der soll bitte so schnell wie möglich kommen, endlich wieder mehr Sonne, schönes Wetter, wärmere Temperaturen.

Jetzt habe ich aber schon wieder tierische Kopfschmerzen, Tante Rosa sei dank. Und deswegen habe ich im Büro die Jalousie halb runter gefahren, so dass die Sonne nicht richtig reinscheinen kann. Die Straße und die Wiese vor dem Bürogebäude sehe ich aber noch und dort scheint auch richtig schön die Sonne drauf. Das macht aber auch Kopfschmerzen, so dass ich mit mir hadere, ob ich die Jalousie komplett runterfahre, oder das ertrage. Ich glaube aber ich ertrage es weiter, dunkel war es jetzt lange genug.



Dienstag, 3. März 2015
386 - Harry Potter Lesechallenge – Expecto Patronum
Erst beim lesen von Lavendelmond von Mella Dumont ist mir aufgefallen, dass dieses Buch sogar zur Harry Potter Lesechallenge passt. Die Aufgabe zu „Expecto Patronum“ fordert ein Buch zu lesen, in dem sich ein männlicher Protagonist zu einem Beschützer à la Edward Cullen entwickelt. Und genau das ist in diesem Buch der Fall, finde ich zumindest.

Lavendelmond ist der zweite Teil der Colors of Life Serie und knüpft an den vorherigen Band (Himbeermond) an. Man sollte diesen also gelesen haben, um alle Zusammenhänge zu verstehen. Schon im Himbeermond lernen sich Lina und Leo kennen und lieben. Und Lina entdeckt ihre besondere Gabe, sie kann die Auren der Menschen sehen und somit auch ihren Gefühlszustand. Auch Leo hat ein solches Talent, auch wenn er nicht die Auren sieht. Er unterrichtet Lina und hilft ihr, ihre Fähigkeiten zu entwickeln. Das Problem ist nur, dass Lina aus dem Clan der Mahlers kommt und Leo aus dem Wagner-Clan. Diese beiden Clans sind verfeindet, eine Vermischung der beiden Blutlinien ist nicht erwünscht.

Wie schon im ersten Band hat Lina mit dem Zwist zwischen den verfeindeten Clans zu kämpfen. Außerdem versucht sie weiterhin herauszufinden, was genau die Wagners ihrer Tante Mel angetan haben, denn diese liegt seit einem Angriff der Wagners im Koma. Lina stürzt sich in die nächsten Abenteuer und bedenkt dabei oft nicht, dass sie ihr Leben in Gefahr bringen könnte. Und genau hier wird Leo zu Linas Edward. Er versucht sie zu bremsen, wenn es notwendig ist oder sie zu unterstützen, um Gefahren von ihr abzuwenden.

Leo erinnert mich auch sonst irgendwie ein bisschen an Edward, obwohl mir Edward doch sympathischer war. Auch Leo ist der Schönling in der Familie auf den alle Mädchen abfahren. Und auch er hat Eltern mit Geld, die ihn unterstützen und fast alle seine Wünsche erfüllen. Trotzdem ist er auch oft anders, denn Leo ist irgendwie sehr altmodisch. Er nennt Lina bei jeder Gelegenheit „Liebes“, steht auf teure alte Hotels und gediegene Abendessen. Auf jeden Fall wäre er nicht mein Typ.

Das Buch war in Ordnung, Lina ist mir nur ein bisschen zu naiv. Gut an der Reihe gefällt mir die Freundschaft zwischen Lina und ihrer Mitbewohnerin Angie, die trotz aller Unterschiede immer zu ihr steht und Lina in allem unterstützt. Dabei steckt sie, für mein Gefühl, recht oft zurück.