Dienstag, 9. Juni 2015
483 - Unkraut
Unkraut vergeht leider wirklich nicht. Zumindest bei mir im Vorgarten nicht. Und deswegen habe ich heute wieder den Kampf gegen das Unkraut begonnen. Der Weg zum Haus ist freigekratzt, wir haben dort so etwas wie Kopfsteinpflaster. Sehr hübsch und super viele Ritzen für das Unkraut. Die sind jetzt aber komplett mit Salz bestreut in der Hoffnung, dass das hilft. Bei den Nachbarn rings rum hilft das, da kommt nichts mehr nachgewachsen. Bei meinem Glück kommt bei mir aber was nach. Abwarten, in der Zeit kann ich weiter kratzen, die Einfahrt und der breite Gehweg vorm Haus wollen auch noch vom Unkraut befreit werden. Ich hab keine Lust.



Montag, 8. Juni 2015
482 - Gelesen 2015 - Liebster Mitbewohner
Mal wieder ein Buch, dass ich recht schnell durchgelesen hatte, Liebster Mitbewohner von Fiona Winter. Das lag jetzt nicht daran, dass die Geschichte mich unheimlich gefesselt hatte, sondern eher daran, dass Herr Baehr und ich den ganzen Freitag nichts anderes gemacht haben als im Garten zu liegen und zu lesen.

Maja wird von ihrem Freund verlassen und beschließt daraufhin bei ihrem besten Freund Daniel einzuziehen, da der zur Zeit noch ein freies WG-Zimmer hat. Als sie dort ankommt erfährt sie aber, dass das Zimmer schon vergeben ist, an ihren Schulschwarm Felix. Kurzerhand quartiert sie sich einfach dort ein und versucht Felix rauszueckeln. Das gelingt ihr aber nicht, es kommt immer wieder zu Streit und Wortgefechten zwischen den beiden. Eine wirklich romantische Stimmung kommt nie auf.

Das Buch hat mir nicht wirklich gut gefallen, auch wenn es in die Kategorie typische Liebesschnulze fallen würde. Maja ist einfach unsympathisch. Mir ist unklar, warum sie sich mit solch einer Selbstverständlichkeit in ein fremdes Zimmer einquartieren kann und warum ihr bester Freund nichts dazu sagt. Auch ihr Auftreten gegenüber Felix, der nebenbei auch ein sehr unsympathischer Charakter ist, ist unmöglich.

Ein zweiter Grund, warum mir das Buch nicht gefallen hat, ist die Lebenseinstellung von Maja und Daniel. Beide leben mit Ende zwanzig in den Tag hinein. Maja hat schon mehrer Ausbildungen angefangen und auch schon mehrere Studiengänge angefangen und abgebrochen. Aber genau das hält sie für richtig, sie ist ja schließlich noch so jung. Ich will jetzt nicht sagen, dass man sich schon mit Anfang zwanzig festlegen soll oder das durchziehen sollte, was man mal angefangen hat und nie aufgeben darf. Trotzdem sollte man irgendwann eine Entscheidung treffen und auch mal irgendetwas beenden.



Sonntag, 7. Juni 2015
481 - Nichtengeburtstag
Die Nichte hat heute bei strahlendem Sonnenschein ihren ersten Geburtstag gefeiert. Das ging unglaublich schnell, mir kommt es nicht so vor als wäre vor einem Jahr die Nachricht gekommen, dass sie da ist. Und es ist unglaublich zu sehen wie schnell sich so ein kleines Wesen vom hilflosen Wurm zu einer kleinen Persönlichkeit mit eigenem Willen wandelt.

Was sich im zweiten Lebensjahr der Nichte aber auf jeden Fall ändern muss ist die Häufigkeit der Treffen. Wir haben sie in ihrem ersten Lebensjahr nicht oft gesehen, deswegen sind wir ihr auch fremd. Das ist schade und muss dringend geändert werden.