Mitte September kam der vierte Band der Rocky Mountain-Serie
Rocky Mountain Kid von Virginia Fox heraus. Natürlich habe ich mir dieses Buch gleich heruntergeladen, ich mag die Bücher von Virgina Fox einfach total gerne. Und ich muss sagen diese Reihe wird mit jedem Band besser. Vielleicht liegt das auch daran, dass die Hauptpersonen immer sympathischer werden.
In diesem Band geht es um Paula und Leslie, die man beide schon in den ersten drei Bänden kennenlernen durfte. Leslie ist aus ihrer letzten Pflegefamilie weggelaufen, weil sie es dort nicht mehr ausgehalten hat und bei Paula auf der Ranch gelandet. Paula gelingt es nach und nach Leslies Vertrauen zu gewinnen. Sie schließt Leslie schnell in ihr Herz und möchte, dass Leslie bei ihr ein neues Zuhause findet. So bewirbt sie sich als Pflegemutter und strebt Leslies Adoption an.
Leslie jedoch traut dem Frieden nicht. Bisher hat sie mit jeder Pflegefamilie, bei der sie war, nur schlechte Erfahrungen gemacht. Keine der Familien wollte sie behalten, sie bekam nichts zu essen oder musste im Garten schlafen. Nach und nach vertraut sie Paula ihre Vergangenheit an, redet aber auch vor Paige, einer Reporterin, darüber. Die macht daraus eine Reportage, die für Leslie schlimme Folgen hat.
Aber auch die Romantik kommt in diesem Band nicht zu kurz. Nate, der Tierarzt des Orts, versucht Paulas Herz zu gewinnen. Paula jedoch ist so gar nicht begeistert von ihm, da aus seiner Praxis damals Medikamente gestohlen wurden, die bei Tylers Entführung eingesetzt wurden.
Wie schon gesagt, gefallen mir die Bände dieser Reihe immer besser. In diesem Band ist auch nicht so viel Dramatik und auch zwischen Paula und Nate ist das hin und her nicht ganz so arg. Ich bin gespannt, ob der nächste Band über Cole, den Bruder von Paula, Jake, Sam und Tyler, noch besser wird.
Herr Baehr hatte vor kurzem einen Männerschnupfen. Ich war total froh, dass er mich nicht angesteckt hatte. Leider hab ich es jetzt doch bekommen und zwar so richtig. Fiese Halsschmerzen, Husten, Nase zu, Ohrenschmerzen und ein Schwächegefühl. Das mit der Nase ist am schlimmsten, da ich ja wohl kein Nasenspray verwenden darf. Meersalzspray und Nasendusche bringen gar nichts. Jetzt graut es mir schon vor der Nacht, vor allem da das Atmen durch den Mund meine Halsschmerzen schlimmer macht.
Heute hatte ich mal wieder einen Termin bei der Ärztin. Und ich hatte gedacht, dass wir heute sehen können was das Baehrenkind wird. Das wollte das Baehrenkind aber gar nicht, es hat sich umgedreht und die Beine zusammengepetzt. Total ärgerlich, vorher ist es noch in meinem Bauch rumgetobt und beim Ultraschall war es extrem still. Selbst anstubsen und wackeln hat nicht geholfen. Das hat mich irgendwie schon geärgert.
Viel mehr geärgert und enttäuscht war ich dann aber von meiner Ärztin. Ich hatte gefragt, ob ich ein Bild bekommen könnte. Und was habe ich bekommen, ein Bild vom Durchschnitt des Kopfes und des Oberkörpers. Was ist das für ein Scheiß? Sowas will ich doch nicht haben, sowas will doch keine werdende Mutter haben, wenn sie nach nem Bild fragt. Ich war so angepisst, dass ich vor Frust und Enttäuschung hinterher im Auto geheult habe.
Und das hat gar nicht mehr aufgehört, ich habe mich nicht mehr einbekommen. Selbst daheim hab ich weitergeheult. Bin froh, dass ich überhaupt heil heim gekommen bin, ich war sicherlich in dem Moment nicht die aufmerksamste Fahrerin. Erst ein längeres Gespräch mit meiner Mutter hat geholfen und ein WhatsApp mit der Studienfreundin. Trotzdem fühle ich mich den Tag über total bescheiden, habe Hals- und Kopfschmerzen und bin total zermatscht.
Ich konzentriere mich jetzt erstmal daruaf, dass es dem Baehrenkind gut geht und es normal entwickelt ist. Und dass es mir gut geht, so einigermaßen zumindest. Und ich versuche nicht sauer auf das Baehrenkind sein, obwohl ich jetzt bei jeder Bewegung denke: Warum konntest du das heute Morgen nicht machen? Ist eben so.