Bei dieser Aufgabe ging es darum ein Buch zu lesen, dessen Covergestaltung an Feuer erinnert. Das ist bei
Liam von Jade McQueen der Fall. Außerdem, finde ich, deutet das Cover darauf hin, dass hier kein Blatt vor den Mund genommen wird. Eigentlich ist das ja nicht so mein Fall, aber hinter Jade McQueen stecken mehrere junge Schriftstellerinnen, unter anderem Katrin Koppold, die ich sehr gerne lese. Und so habe ich mich an dieses Buch herangewagt.
Liam ist ein Diamond Guy, also ein männlicher Stripper in einem Club in Miami. Durch Zufall lernt er Rayne kennen, die gerade ihren Job als Tänzerin verloren hat. Da trifft es sich doch gut, das Liam eine Trainerin braucht, da er eine neue Choreographie erarbeiten muss. Es kommt natürlich wie es kommen muss und die beiden landen im Bett.
Ich weiß nicht, ob ich die anderen Bände, die jeweils von einem anderen Diamond Guy handeln, lesen werde. Dieser erste Band hat mir gefallen u d dank Schlaflosigkeit hatte ich ihn in weniger als 24 Stunden durch. Jedoch brauche ich die detaillierte Beschreibung des Sex der Hauptpersonen nicht. Für so zwischendrin sind die Bücher aber sicherlich ganz nett.
Heute Morgen habe ich es endlich geschafft den ersten Band der
Acht Sinne Reihe von Rose Snow zu Ende zu lesen. Gleich vorweg, das Buch war zäh zu lesen.
Lee wird nach ihrem Tod in einer anderen Welt wieder zum Leben erweckt, in der Welt der acht Sinne. Sie trägt den Sinn der Wachsamkeit und muss mit den anderen Neuerweckten zu allererst an einem Turnier, dem Triangel, mit drei Prüfungen teilnehmen. Sehr schnell lernt sie die anderen Neuerweckten kennen, vor allem Ben, der Ekelträger, der immer wieder in ihrer Nähe auftaucht.
Nachdem das Turnier geschafft ist, geht das Abenteuer für Lee und Ben aber erst richtig los. Dabei wissen die beiden aber gar nicht so genau wie die Welt funktioniert, in der sie gelandet sind. Auch über ihre Sinne wissen sie sehr wenig. Wissen erhalten sie über geschenkte Erinnerungen und die kommen eben irgendwann und nicht unbedingt dann, wenn man sie brauchen könnte.
Das Lee und Ben irgendwann ein Paar werden sollen ist vorhersehbar. Das so etwas in vielen Büchern erstmal mit Antipathie und Streit beginnt ist verbreitet, hier wird es aber übertrieben. So wird, zumindes mir, keiner der beiden sympathisch. Außerdem bleiben beide Figuren sehr flach, man weiß als Leser nur genau so viel, wie Lee auch weiß. Eigentlich eine gute Idee, doch hier etwas unglücklich umgesetzt. Man merkt, dass die Autoren ein Konzept verfolgen und beim Schreiben schon viel mehr wissen.
Besonders schade finde ich, dass viele Ideen einfach geklaut sind. Das Triangel zum Beispiel erinnert sehr an das trimagische Turnier von Harry Potter. Dass dieses Turnier in der Hauptstadt übertragen wird und die Leute Wetten auf die Teilnehmer setzen erinnert wiederum an die Tribute von Panem. Es gibt noch so einige weitere Dinge, die mich sehr stark an andere Bücher erinnern.
Ich werde definitiv die nächsten Bände nicht lesen. Auch wenn der erste Band offen endet reizt es mich nicht weiterzulesen. Schade, ich hatte mir an Hand des Klappentextes und der vielen guten Rezensionen eine spannendere Geschichte versprochen. Vor allem klang es zuerst nach einer völlig neuen Idee.
Wenn die Sommerferien begannen, sagte ich meist nach sehr kurzer Zeit zu meiner Mutter, dass mir so langweilig wäre. Ich freute mich immer, wenn die Schule wieder los ging. Meine Mutter war total genervt davon und konnte es einfach nicht verstehen. Sie sehnte sich wahrscheinlich danach mal so lange frei zu haben. Kein Wunder, sie arbeitete zu dieser Zeit auch halbtags, machte den ganzen Haushalt und zog meine Schwester und mich groß. Ich ging nur zur Schule und da war ich ja leider lange Zeit unterfordert. Langweilig war mir sicherlich auch während der Ferien, weil ich keine Freunde hatte, mit denen ich mich hätte treffen können.
Jetzt hat mein Mutterschutz ja noch nicht mal angefangen, nächste Woche beginnen meine zwei Wochen Resturlaub. Und mir ist jetzt schon langweilig. Mein Projekt endete letzte Woche, ich habe also diese Woche nichts mehr zu tun. Zum arbeiten gehe ich ja nirgendwo hin, wenn ich kein Projekt habe (und selbst das kann ich oft von daheim machen), so dass ich nun diese Woche daheim sitze. Und ich weiß einfach nichts mit mir anzufangen.
Herr Baehr ist genervt von meinem gejammer. Und neidisch, dass ich so viel Freizeit habe und er arbeiten gehen muss. Ich habe ja im letzten Jahr schon immer wieder sehr wenig zu tun gehabt. Ich erinnere mich an kaum einen Tag, an dem ich wirklich viel gearbeitet habe. Entsprechend unterfordert und unausgelastet bin ich mittlerweile. Ich bin ein bisschen unsicher, wie ich die nächsten Wochen rumbringen soll. Das ganze Haus putzen wäre eine Option, bringt aber nicht viel Spaß und irgendwann ist es eben auch erledigt. Herr Baehr hat vorgeschlagen ich soll einfach mal Dinge machen, die mir Spaß machen. Das ist aber ganz schön schwierig, mir macht nichts Spaß. Mal sehen was da noch so kommt, vielleicht verdumme ich auch einfach ein letztes Mal in meinem Leben vor dem Fernseher.