671 - Mutiges Hähnchen
Der Hahn geht bei mir auf den Arm, wenn ich ihn mit etwas leckerem, wie Nudel, locke. Bisher ist er aber nur auf angezogene Arme gestiegen, waren sie nackig, hat er die Flucht ergriffen. Jetzt habe ich es gestern nochmal probiert, mit Sonnenblumenkernen und kurzärmelig. Und tatsächlich ist er auf meinen Arm gestiegen, war aber auch sehr skeptisch. Den Arm vom Käfig wegnehmen funktioniert nicht, da bekommt er Angst. Aber das ist der nächste Schritt, den ich in den nächsten Tagen angehen werde. Es ist so schon toll genug, dass er wieder einen Schritt weiter gegangen ist.
frau_baehr am 23. Dezember 15
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670 - Gelesen 2015 - Madame Flavicaus wunderbarer Punsch
Durch Zufall bin ich auf
Madame Flavicaus wunderbarer Punsch von Eva Pattum gestoßen. In diesem Buch geht es um Madame Flavicaus, die ein einfaches, aber glückliches Leben führt und die plötzlich allerlei merkwürdige Dinge erlebt. Sie arbeitet sls Putzfrau in einem Bürogebäude und ist mit ihrem Job zufrieden. Jeden Morgen, bevor die Mitarbeiter kommen, putzt sie die Räume. Doch dann soll plötzlich am Abend geputzt werden und Madame Flavicaus erlebt immer wieder unschöne Zusammenstöße mit Angestellten, die länger bleiben, um privaten Angelegenheiten nachzugehen. Leider beschweren diese Menschen sich über sie und so verliert sie ihren Job. Dies ist der Anfang einer Reihe von Ereignissen, die, ausgelöst durch ihren Punsch, ihr ganzes Leben verändern.
Mir hat das Buch gut gefallen, da es eine sehr positive Grundstimmung hat. Es braucht schon wirklich viel, dass sich Madame Flavicaus aus der Bahn werfen lässt. Aufgeben ist für sie nie eine Option. Manchmal war sie mir schon zu sehr ein Stehaufmännchen und hat vieles schnell weggesteckt. Aber genau das macht diesen überzeichneten Charakter aus.
frau_baehr am 22. Dezember 15
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669 - Geht öfter zur Hebamme
Heute hatte ich wieder einen völlig überflüssigen Vorsorgetermin bei meiner Frauenärztin. Erstmal hing ich wieder über eine halbe Stunde am CTG, welches keine Wehen aufzeichnet (woher auch?). Danach das übliche Prozedere, Blutdruckmessen, Blutabnahme, Gewichtkontrolle und nochmal schnell bei der Ärztin rein. Die nimmt sich keine Zeit, auf den Stuhl, Muttermund zu, alles gut, auf Wiedersehen. Fragen stellen klappt kaum, die Antworten sind meist bescheuert.
Ganz anders verläuft da die Vorsorge bei der Hebamme. Sie hat eine halbe Stunde mindestens Zeit und hört genau zu. Meine Hebamme fragt mich, wie es mir geht, wie es dem Baby geht und ob es spezielle Fragen gibt. Wiegen mache ich am Morgen nüchtern, sie trägt nur das Gewicht ein. So sind die Werte vergleichbar. Auch die "Untersuchung" ist sehr sanft und liebevoll. Wenn das Baehrenkind etwas nicht mag akzeptiert sie das und macht nicht einfach weiter.
Für mich ist während dieser Schwangerschaft deutlich geworden, wie wertvoll die Arbeit dieser Menschen ist. Ich kann jeder Schwangeren nur ans Herz legen sich eine Vor- und Nachsorgehebamme zu suchen und damit zu helfen, dass dieser Beruf bestehen bleibt.
frau_baehr am 22. Dezember 15
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