704 - Steuererklärung - Nearly done
Irgendwas hat mich geritten mich aufzuraffen und heute mit der Steuererklärung anzufangen. Dank Steuerprogramm vom Discounter ist das kein großes Problem. Wir haben da ja aber auch nicht viel anzugeben. Gelohnt hat es sich schon, auch wenn das Programm immer einen höheren Betrag errechnet als das Finanzamt. Dass sich eine Hochzeit steuerlich lohnt würde ich jetzt nicht sagen. Ich hab eher das Gefühl, dass wir weniger zurückbekommen, als wenn wir einzeln die Erklärungen gemacht haben. Naja, überhaupt was zu bekommen ist ja schon super, Getränke für die Hochzeit wären damit bezahlt.
frau_baehr am 25. Januar 16
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703 - Vergleiche und Ratschläge
Es ist ja heutzutage so, dass jeder es besser weiß und kann als der andere. Und vor allem, dass ungefragt gute Ratschläge an die verteilt werden, die noch ohne Erfahrung sind. Beim Kinder kriegen ust das nicht anders. Was ich mir in den letzten Tagen schon anhören musste, finde ich jetzt schon anstrengend.
"Das geht gar nicht so schnell. Wenn die Wehen kommen hast du noch ganz viel Zeit."
"So weit hab ich es nie geschafft."
"Mein Kind kam ja schon in der xx. Woche."
"Genieß noch die Zeit, wenn das Kind da ist wird dir so schnell nicht mehr langweilig."
"Du hast es gut, musst nichts machen. Schlaf dich doch nochmal aus."
Das sind nur ein paar Kommentare. Alle sicher nett gemeint, aber es nervt. Das sage ich aber nicht, ich will niemandem vor den Kopf stoßen, da bin ich wohl zu nett.
Was ich nur gar nicht mag ist das Vergleichen. Das Frauen erstaunt sind, dass ich jetzt so nah an den errechneten Termin gekommen bin. Ja, ich hab sogar das Gefühl in unserer Leistungsgesellschaft hat man schon fast versagt, wenn man das Kind nicht zu früh zur Welt bringt. Dieser "Druck" hilft mir nicht gerade beim geduldigen Warten.
Ach ja und noch etwas für alle Menschen mit den guten Ratschlägen und dem Neid auf meine freie Zeit: Es ist unglaublich ätzend rumzusitzen und zu warten. Vor allem ist so eine Schwangerschaft am Ende körperlich doch recht anstrengend, so dass ein kurzer Spaziergang zur Schmerzhölle werden kann. Und Schlaf bekomme zumindest ich jetzt schon nicht viel. Das Baehrenkind nimmt da keine Rücksicht, klar es schreit noch nicht, ständige Tritte in die Rippen halten aber auch wach. Sodbrennen und Symphysenschmerzen ebenso, von Ungeduld wollen wir gar nicht reden.
702 - Gelesen 2016 - Schwanenzauber Trilogie
Die
Schwanenzauber Trilogie von Katja Priel erzählt die Geschichte von Roninnund Adair. Adair lebt im elften Jahrhundert und wird von einer Hexe in einen Schwan verwandelt. Diesen Zustand soll sie tausend Jahre beibehalten. Als sie wieder zu einem Menschen wird trifft sie in der heutigen Zeit auf Ronin. Die beiden verlieben sich ineinander und Ronin versucht Adair zu helfen in der heutigen Welt zurecht zu kommen. Adair findet sich jedoch nur schwer zurecht, sie versteht vieles nicht und ist sehr leichtgläubig. Außerdem hat sie Heimweh, vor allem nach ihrem kleinen Bruder. Sie findet einen Weg in ihre Zeit zurückzukommen und nimmt Ronin mit. Der kommt aber mit den Lebensumständen des elften Jahrhunderts gar nicht zurecht und ist froh, als er aus dieser Zeit gerettet wird. Doch genau hier beginnen die Probleme, denn Ronin hat die Geschichte geändert. Außerdem kommt er ohne Adair nicht mehr zurecht, so wie diese auch.
Mir hat die Trilogie gut gefallen. Es ist keinesfalls nur ein Jugendbuch, kann auch gut von Erwachsenen gelesen werden. Etwas schade fand ich, dass Adair sich in den unterschiedlichen Zeiten so unterschiedlich verhält. In ihrer Zeit ist sie sehr selbstbewusst, in der jetzigen Zeit ist sie unsicher und extrem leichtgläubig, ja sogar sehr naiv. Das passt nicht zu der Adair aus dem Mittelalter. Etwas schwer getan habe ich mir auch mit der Zeitreiseidee im dritten Band. Das hätte aus meiner Sicht noch etwas mehr erklärt und ausgebreitet werden, hätte aber noch mehr von der Geschichte von Adair und Ronin abgelenkt.
frau_baehr am 23. Januar 16
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