Donnerstag, 14. April 2016
784 - Wir wachsen mit jedem Schrei
Das Baehrenkind hat heute wieder einen Brülltag. Sie findet kaum in den Schlaf, alleine sein will sie gar nicht. Und auch auf dem Arm ist sie kaum zu bändigen, mein Dekoltee ziehren mal wieder so einige Kratzer. Aber das schreien ist für Herrn Baehr und mich nicht mehr so schlimm. Noch vor einigen Wochen hätte zum jetzigen Zeitpunkt mindestens einer von uns die Nerven verloren. Ein Streit bzw. eine Meinungsverschiedenheit wäre vorprogrammiert gewesen.

Wir wachsen mit jedem Schrei, wir akzeptieren, dass das Baehrenkind so ist. Und wir wissen so die schönen und ruhigen Momente mit ihr um so mehr zu schätzen. Wir lieben dieses Kind, auch mit knallrotem Brüllkopf.



Mittwoch, 13. April 2016
783 - Überall Milch
Och habe immer noch eine Überproduktion. Gerade Nachts produzieren meine Brüste viel zu viel. Man könnte ja meinen, dass sie sich irgendwann an den Rhythmus des Baehrenkindes gewöhnen, der vor allem Nachts sehr regelmäßig ist. Tun sie aber nicht. Außerdem ist immer noch so ein Druck drauf. Saugt das Baehrenkind an und lässt dann los schießt es aus mir raus. Und das ist wirklich nervig, denn so verteilt sich die Milch überall. Alles klebt, überall sind Milchflecken. Schlimm ist es vor allem, wenn jemand neben mir sitzt, dann muss ich immer schauen, dass ich niemanden treffe. Hoffentlich wird das bald besser.



Dienstag, 12. April 2016
782 - Hund und Kind
Das Baehrenkind und ich haben heute Herrn Baehrs beste Freundin besucht. Diese hat, neben der Tochter, die ein halbes Jahr älter ist als das Baehrenkind, noch einen Sohn und einen großen Hund. Beide hat das Baehrenkind noch nicht bewusst gesehen, das haben wir dann heute nachgeholt. Das Baehrenkind lag auf einer Decke am Boden und Kind und Hund tobten um sie herum. Das hat sie fasziniert, auch wenn sie den beiden nicht immer folgen konnte, weil sie doch etwas schnell waren. Später hat das Kind sogar noch mit dem Baehrenkind gekuschelt, sehr süß.