809 - Müde vom Urlaub
Wir sind wieder daheim und sehr müde. Das Baehrenkind ist von dem Tag und der langen Fahrt erschlagen und seufzt im Schlaf. Herrn Baehr und mir geht es da ähnlich, wir sind hundemüde. Die viele frische Luft und die kurzen Nächte haben uns sehr müde gemacht. Das nimmt man aber in Kauf, wenn man dafür so einen schönen Urlaub erleben darf.
frau_baehr am 10. Mai 16
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808 - Muttertag
Vorweg, ich bin kein Freund vom Muttertag. Meine Mutter hat immer gesagt, es wäre ihr wichtiger, dass wir von uns aus nett zu ihr sind oder ihr dann etwas schenken, wenn uns danach ist. Trotzdem kann man diesen Tag zum Anlass nehmen den Müttern zu danken und zu sagen, dass man sie liebt (vorausgesetzt man hat eine Mutter, die das auch verdient hat). Und genau das werde ich auch dem Baehrenkind so weitergeben.
Für mich ist es heute der erste Muttertag als Mutter. Und ein Grund darüber zu sprechen. Das Baehrenkind ist ein Geschenk und ich bin Gott jeden Tag dankbar, dass er mir diese Seele geschickt hat. Rechnerisch ist das Baehrenkind genau heute vor einem Jahr entstanden, so lange "kennen" wir uns also schon. Die Schwangerschaft war nicht einfach und ich war auch sehr froh, als es vorbei war. Manchmal kann ich es immer noch nicht fassen, dass dieses kleine Menschlein zu mir gehört. Das tut sie aber und ich liebe sie und werde das auch immer tun.
frau_baehr am 08. Mai 16
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807 - Es schreit immer noch
Das Baehrenkind schreit hier im Urlaub sehr viel weniger und schläft mehr als sonst. Aber sie schreit immer noch und bekommt so richtige Brüllanfälle. Das belastet mich im Moment sehr. Ich fühle mich hier durch das Baehrenkind sehr eingeschränkt, denn niemand nimmt sie mir ab. Bzw ich bekomme sie sofort wieder zurück, wenn sie schreit, weint, unruhig wird. Auch Herr Baehr hält es nicht lange durch oder läuft mir mit schreiendem Kind hinterher. So kann ich mich dem nicht entziehen und bekomme gar keine Erholung..
Lediglich die Schwägerin nimmt sie ab und an und hört mir auch mal zu. Mir fällt es nur schwer Ratschläge anzunehmen, da ich das Gefühl habe das Baehrenkind gut zu kennen. Aber auch sie ist erfahren mit einem Kind und weiß, auf was man achten muss.
Ich hatte so viel auf die zwölfte Woche gesetzt. Und als bis dahin nichts passiert war hatte ich gehofft wenigstens im Urlaub ein bisschen Erholung zu bekommen. Aber auch das klappt nicht. Ich hab keine Reserven mehr und weiß nicht woher ich noch Kraft nehmen soll. Aber es muss irgendwie weiter gehen, dem Baehrenkind zuliebe. Sie schreit sicherlich nicht um uns zu ärgern sondern einfach weil sie etwas braucht, das wir einfach nicht erkennen.