Dienstag, 17. Mai 2016
817 - Bewusst wahrnehmen
Immer wenn ich mich mit der Studienfreundin getroffen habe, haben wir die Kinder nebeneinander gelegt. Und da haben sie dann gelegen. Am Anfang haben sie einfach nur das Spielzeug über sich angeschaut oder uns oder irgendwas, von dem man manchmal gar nicht weiß, was sie da so anschauen. Beim letzten Besuch hatte der Sohn der Studienfreundin dann angefangen das Baehrenkind wahrzunehmen, eine richtige Interaktion fand zwischen den Kindern aber nicht statt. Heute aber haben sie sich zum ersten Mal so richtig bewusst wahrgenommen,haben nacheinander gegriffen und sich angebrabbelt. Das süßeste aber war, als der Sohn der Studienfreundin das Baehrenkind angelacht hat und sie zurückgelacht hat. Die Studienfreundin hat schon gescherzt, dass da doch eine Beziehung zwischen den beiden entsteht. Wir schauen mal, blöd finden sie sich anscheinend nicht.



Montag, 16. Mai 2016
816 - Gelesen 2016 - Flat Out Celeste
"To be yourself in a world that is constantly trying to make you something else is the greatest accomplishment"

Vor kurzem habe ich Flat out love von Jessica Park gelesen und hatte beim Schreiben der Rezension entdeckt, dass es noch Nachfolgebände gibt. Und so habe ich mich dann an Flat out Celeste gemacht. Und dieses Buch hat mir sehr viel besser gefallen, denn Celeste ist mir doch sehr sympathisch, da ähnlich.

Das Buch spielt einige Jahre nachdem Julie bei der Familie gelebt hat. Sie ist mittlerweile von Matt getrennt und lebt in Californien. Celeste bringt gerade ihr letztes High School Jahr hinter sich und bereitet sich auf die Zeit am College vor. Sie bewirbt sich bei allen Ivy League Colleges, denn dumm ist sie keineswegs. Freunde hat sie keine und so ist sie auch etwas überfordert, als sie plötzlich Mails von einem Justin bekommt, welcher sie zu einem Treffen einlädt, welches das Barton-College für Bewerber veranstaltet.

Celeste und Justin tauschen immer wieder Mails aus und verlieben sich ineinander, denn auch Justin ist besonders. Aufgewachsen mit zwei Vätern, ehemaliger Stotterer und immer etwas wirr. Aber genau das mag Celeste so sehr. Und Justin mag Celeste so wie sie ist und beschreibt sie mit obigem Zitat. Doch es kommt wie es kommen muss und Celeste zieht sich in ihr Schneckenhaus zurück und isoliert sich vollkommen von der Welt und somit auch von Justin

Im Gegensatz zum ersten Teil habe ich diesen nun sehr schnell verschlungen. Vielleicht auch, weil es der Autorin gelingt mit so viel Liebe und Normalität über besondere Menschen wie Celeste und Justin zu schreiben. Es braucht viel mehr solcher Bücher, die zeigen, dass diese Menschen nicht merkwürdig, sondern besonders sind.



Sonntag, 15. Mai 2016
815 - Das Armband
Meine Eltern haben mir zu Weihnachten ein Armband geschenkt. Das war aber viel zu weit, kein Problem, man kann es ja kürzen. Also habe ich mein Handgelenk ausgemessen und Herrn Baehr zu dem Laden geschickt. Dort sagte man aber, dass ich selbst kommen muss, da sie selbst an mir messen wollen. Kann ich ja noch nachvollziehen, weil man sich ja auch mal vermessen kann. Also bin ich dort hin, Arm wurde gemessen und ich bekam einen Termin zur Abholung. Da der Laden im Ort ist wo meine Eltern wohnen beauftragte ich meinen Vater das fertige Armband abzuholen. Das machte er auch und brachte es mir mit. Anprobiert und viel zu weit. Also haben wir nochmal selbst gemessen und er hat es wieder hin gebracht und zum Abholtermin wieder geholt. Als er das nächste Mal bei mir zu Besuch war probierte ich es an und wir stellten fest, dass jetzt der Verschluss so angebracht war, dass man es nicht mehr schließen konnte. Also wieder hingebracht. Heute hab ich es erneut bekommen und jetzt ist es völlig versaut. Der Verschluss ist total zerkratzt und die einzelnen Elemente, die vorher regelmäßig angeordnet sind, sind jetzt völlig wahllos angeordnet. Das sieht einfach nicht mehr schön aus, also werde ich das jetzt nächste Woche nochmal hintragen. Eigentlich müsste ich jetzt ein neues bekommen. Mich macht sowas wahnsinnig.