Das Baehrenkind ist heute zum Quengelmonster mutiert. Ich vermute, dass sie Zahnweh hat, oder Zahnungsschmerz, denn Zähne sind da noch keine. Sie beißt in alles was sie bekommen kann, sabbert Wasserfälle und schläft für ihre Verhältnisse schlecht. Außerdem ist sie den ganzen Tag am jammern und quengeln. Ablegen hat sie heute nur akzeptiert, wenn ich dabei geblieben bin und ihr entweder in den Schlaf geholfen habe oder sie gespaßt habe. Ich hoffe für uns alle, dass es schnell vorbei geht. Es ist nämlich eine sehr anstrengende Zeit.
Ich lese ja zur Zeit parallel auf zwei Kindlen (Luxus pur), den mit Licht benutze ich Abends und Nachts im Schlafzimmer, der andere liegt im Wohnzimmer. Und so lese ich auch zwei Bücher parallel, so dauert es zwar etwas länger eins fertig zu bekommen, aber es macht Spaß und verwirrt mich bisher noch nicht. Vor allem da ich tagsüber auf Englisch lese.
Heute Morgen, als das Baehrenkind noch ein Nickerchen im Schlafzimmer eingelegt hat, habe ich
24/7 für Pilsum von Dirk Trost ausgelesen. Dies ist der zweite Fall für Jan de Fries. Er wird von seinem Freund Uz zu einem Nachtclub gebeten und findet dort entsetzliches. Schon alleine der Club ist unheimlich, handelt es sich doch um einen SM-Club mit sehr spezieller Ausstattung. Neben allen erdenklichen Folterwerkzeugen finden sich dort auch gehäutete Leichen, zum Glück nur aus Plastik. Doch an diesem Abend ist auch eine echte Leiche im Nachtclub, ein Toter hängt von der Decke, seine Finger wurden mit einem Seitenschneider abgezwickt. Die Nachtclubbesitzerin, eine Freundin von Uz, braucht dringend einen Anwalt. Widerwillig übernimmt Jan de Fries den Auftrag, ist er doch eigentlich im Ruhestand und hat auch noch mit einer Entzündung im Kiefer zu kämpfen, weswegen er zum Stammgast bei seinem Zahnarzt wird.
Jan de Fries taucht in die SM-Szene ein und beginnt zu ermitteln. Leider holt ihn der Fall schneller ein als es ihm lieb ist, sein Hund Motte wird entführt und er von einem Maskenmann überfallen und in Folie gewickelt in einen Baum in seinem Garten gehängt. Davon lässt er sich aber nicht abschrecken und ermittelt weiter. Dabei stößt er auch auf Geheimnisse, die er nie kennenlernen wollte.
Leider ist es schon eine Weile her, dass ich den ersten Band gelesen habe, so dass ich nicht genau sagen kann, welcher mir besser gefallen hat. Wie bereits in einigen Rezensionen zu lesen, war relativ früh klar, auf was es hinausläuft bzw. wer in den Fall verwickelt ist. Schade finde ich, dass zufällig sehr viel passiert und so sich alles sehr schnell fügt. Auch ist es merkwürdig, dass so viele Personen aus Jan de Fries Umfeld in den Fall verwickelt sind.
Ich hatte wieder eine Zecke. Und diesmal hab ich keine Idee, wo ich mir die eingefangen habe. Entdeckt habe ich sie heute Morgen, als ich unter die Dusche wollte. Sie war noch ganz klein, sah fast so aus, als hätte sie sich grade festgebissen. Unter meiner Achsel, seitlich an meiner Brust. Kurz vorher hatte ich das Baehrenkind noch gestillt. Gut, dass sich das Biest für mich entschieden hatte und nicht für das Baehrenkind. Abbekommen habe ich das Viech aber nicht. Also hatte ich beschlossen die Nachbarin von gegenüber zu fragen, ob sie mir die Zecke entfernen könnte, denn sie hat einen Hund und der schleppt ständig solche Viecher an. Leider war sie nicht da, so dass ich mich dann doch zum Hausarzt aufgemacht habe.
Dort wurde erstmal das Baehrenkind bewundert, die Sprechstundenhilfe fand sie total süß und hat sie gehalten, während der Arzt mir die Zecke entfernt hat. Sie wollte sie gar nicht wieder hergeben. Wenigstens etwas positives, denn ich habe jetzt ein Pflaster mit Salbe auf der Stelle kleben und darf mich zwei Tage lang nicht duschen, bäh.