Sonntag, 24. Juli 2016
885 - Die Unordnung daheim
Wir waren eine Nacht weg, zu Besuch bei meinem Vater. Dort ist es immer ordentlich aufgeräumt und sauber. Auch die Küche, das Reich meines Vaters, ist wie geleckt. Sie haben zwar Deko, aber nicht so viel Nippes rumstehen. Als wir heute heim gekommen sind ist mir dann aufgefallen, wie viel Kram wir haben und wie unordentlich es doch bei uns ist. Ich fühle mich so nicht wohl, besonders die Unordnung und der Dreck stören mich. Herr Baehr sieht das nicht, in seinen Augen ist es bei uns ordentlich und sauber. Er kann auch gar nicht Ordnung halten. Wenn ich aufgeräumt habe sieht es kurz nach seinem Eintreffen wieder aus wie bei den berühmten Hempels unterm Sofa. Werbeprospekte werden gelesen und mitten auf dem Sofa liegen gelassen, Portmonee und Autopapiere dort abgelegt wo man grade ist, Verpackungen werden auf dem Esstisch liegen gelassen und und und. Ich könnte ihm also permanent hinterher räumen, das will ich aber nicht. Reicht schon, dass ich ab und zu das Chaos beseitige und den Dreck weg mache. Auf Dauer müssen wir da aber eine Lösung finden, den ich fühl mich nicht mehr wohl.



Sonntag, 24. Juli 2016
884 - Bett teilen
Wir verbringen das Wochenende bei meinem Vater und dort gibt es kein Bett für das Baehrenkind. Deswegen teile ich mir das Bett mit ihr, Herr Baehr schläft auf dem Sofa im Wohnzimmer (und schnarcht dann hoffentlich nicht das ganze Haus zusammen). Das letzte Mal hat das Baehrenkind im Urlaub mit uns in einem Bett geschlafen, fest eingepuckt. Jetzt geht das nicht mehr, mag sie auch gar nicht mehr. Jetzt kann sie sich bewegen und macht davon Gebrauch. Und so liegt sie quer im Bett und ich hab ein kleines Eckchen. Ist fast wie mit Herrn Baehr gemeinsam im Bett, der braucht auch so viel Platz.



Freitag, 22. Juli 2016
883 - Haare geschnitten
Wir haben heute die Haare des Baehrenkindes geschnitten, zumindest die langen Fusselhaare über den Ohren. Das war gar nicht so einfach, denn sie wollte die Haare wohl gerne behalten. Still halten ist ja sowieso nicht die Stärke des Baehrenkindes. Mal sehen, wie ich es morgen bei Tageslicht finde, besonders schön ist es nicht geworden. Aber ich hab ja jetzt ein paar Jahre um zu üben.