Montag, 25. Juli 2016
886 - Das eigene Bett
Das Baehrenkind war im Beistellbett nicht mehr glücklich. Sie versuchte sich immer wieder zu drehen und kam aber nicht rum, denn breit ist es nicht. Außerdem hatte ich zwischen das Beistellbett und mein Bett das Stillkissen gelegt, da sonst ein kleiner Spalt zwischen uns gewesen wäre. Das hat sie liebend gerne rausgezogen, ich hab es wieder zurückgestopft, ein Kampf, der für uns beide nervig und frustrierend war. Und nachdem das Baehrenkind bei meinem Vater im großen Bett so gut geschlafen hat, haben wir beschlossen, dass etwas passieren muss.

Zuerst hatte ich gedacht einen Rausfallschutz zu kaufen und diesen an Herrn Baehrs Seite zu befestigen. Der schläft nämlich zur Zeit dauerhaft im Gästezimmer, da er schnarcht und ich das nicht aushalte. Herr Baehr war davon aber nicht so begeistert, er will irgendwann seine Matratze zurück. Kann ich auch verstehen, die Matratze im Gästezimmer ist nicht so toll. Deswegen hatte ich dann die Idee, das Babybett aus dem Kinderzimmer rauszuräumen und im Schlafzimmer statt dem Beistellbett zu stellen. Und da ich ungeduldig bin und Ideen gleich umsetzen will, wenn sie mir kommen, habe ich heute Nachmittag ganz alleine das Bett abgebaut, rüber geschleppt und wieder zusammengeschraubt. Alles unter dem strengen Blick des Baehrenkindes. Einen ersten Testschlaf hat sie dann auch direkt gemacht, wurde für gut befunden, sie kann sich so viel rollen wie sie mag. Mal sehen wie die Nacht wird und wo sie dann im Bett landet.



Sonntag, 24. Juli 2016
885 - Die Unordnung daheim
Wir waren eine Nacht weg, zu Besuch bei meinem Vater. Dort ist es immer ordentlich aufgeräumt und sauber. Auch die Küche, das Reich meines Vaters, ist wie geleckt. Sie haben zwar Deko, aber nicht so viel Nippes rumstehen. Als wir heute heim gekommen sind ist mir dann aufgefallen, wie viel Kram wir haben und wie unordentlich es doch bei uns ist. Ich fühle mich so nicht wohl, besonders die Unordnung und der Dreck stören mich. Herr Baehr sieht das nicht, in seinen Augen ist es bei uns ordentlich und sauber. Er kann auch gar nicht Ordnung halten. Wenn ich aufgeräumt habe sieht es kurz nach seinem Eintreffen wieder aus wie bei den berühmten Hempels unterm Sofa. Werbeprospekte werden gelesen und mitten auf dem Sofa liegen gelassen, Portmonee und Autopapiere dort abgelegt wo man grade ist, Verpackungen werden auf dem Esstisch liegen gelassen und und und. Ich könnte ihm also permanent hinterher räumen, das will ich aber nicht. Reicht schon, dass ich ab und zu das Chaos beseitige und den Dreck weg mache. Auf Dauer müssen wir da aber eine Lösung finden, den ich fühl mich nicht mehr wohl.



Sonntag, 24. Juli 2016
884 - Bett teilen
Wir verbringen das Wochenende bei meinem Vater und dort gibt es kein Bett für das Baehrenkind. Deswegen teile ich mir das Bett mit ihr, Herr Baehr schläft auf dem Sofa im Wohnzimmer (und schnarcht dann hoffentlich nicht das ganze Haus zusammen). Das letzte Mal hat das Baehrenkind im Urlaub mit uns in einem Bett geschlafen, fest eingepuckt. Jetzt geht das nicht mehr, mag sie auch gar nicht mehr. Jetzt kann sie sich bewegen und macht davon Gebrauch. Und so liegt sie quer im Bett und ich hab ein kleines Eckchen. Ist fast wie mit Herrn Baehr gemeinsam im Bett, der braucht auch so viel Platz.