Freitag, 12. August 2016
904 - Babytreffen
Wir haben uns heute seit längerem mal wieder mit den anderen Frauen und Babys aus dem Geburtsvorbereitungskurs getroffen. Das fand das Baehrenkind total toll, so viele andere Kinder und fremdes Spielzeug. Sie ist, ganz im Gegensatz zu mir und Herrn Baehr, sehr kontaktfreudig. Sie robbt zu den anderen Kindern hin, lacht sie an, fasst sie an, zwickt sie. Ihr macht das Spaß, sie genießt es richtig. Das ist total schön anzusehen.

Spannend war auch zu sehen wie unterschiedlich sich die Kleinen entwickeln und wie sehr man jetzt schon die charaktere erkennen kann. Das Baehrenkind ist auf jeden Fall schon sehr agil im Vergleich zu den anderen. Und mit Sicherheit auch eins der lebhaftesten Kinder.

Ich hoffe sehr, dass wir so ein Treffen bald wiederholen, denn so komme ich raus und das Baehrenkind kann mit anderen spielen.



Donnerstag, 11. August 2016
903 - Männer und Damenhygieneartikel
Ich habe Herrn Baehr heute beauftragt Binden zu besorgen. Um es ihm nicht allzu schwer zu machen, habe ich ihn gebeten sich die akteulle Pakung abzufotografieren und genau im gleichen Geschäft zu kaufen. Eigentlich hatte ich ihn das schon gestern gebeten, da hatte er es aber vergessen. Da es heute dringender wurde, also nochmal eine Bitte und Erinnerung. Und der Hinweis, dass es ebensolche auch im Supermarkt gibt. Das war ein Fehler, wie sich dann herausstellte. Herr Baehr, völlig überfordert mit der großen Auswahl, kam mit Inkontinenzeinlagen und Slipeinlagen heim. Er war ein bisschen gefrustet, als ich ihm erklärte, dass das nicht das war was ich wollte. Da die Teile aber nicht schlecht werden, kommen sie jetzt einfach erstmal in den Badschrank. Und eigentlich ist es ja egal ob Inkontinenzvorlage oder Binde, Flüssigkeit ist Flüssigkeit.



Mittwoch, 10. August 2016
902 - Sehnsucht nach Mama
Wenn es mir nicht gut geht brauche ich meine Mama. Ja, ich bin Anfang 30 und somit eine erwachsene Frau, aber ich habe ein sehr enges Verhältnis zu meiner Mutter. Sie gibt mir Sicherheit und Geborgenheit. Nach einem Erlebnis wie dem gestern telefoniere ich in der Regel mit ihr. Sie kann an der Sache nix ändern, aber alleine ihre Stimme zu hören hilft. Jetzt saß sie aber gestern im Flieger in die USA und ich konnte sie nicht anrufen. Stattdessen habe ich mit Herrn Baehrs Mutter gesprochen, das ist aber was ganz anderes. Heute Mittag dann eine Nachricht von meiner Mutter, ich hatte ihr die ganze Sache per Whatsapp geschildert. Das hat mir gut getan, jetzt geht es mir etwas besser. Ich hoffe, dass ich für das Baehrenkind auch solch eine Rolle spielen darf und sie mich auch in 30 Jahren anruft, wenn sie Kummer hat.