992 - Männerschnupfen
Herr Baehr hat Schnupfen und ist natürlich dem Tod sehr nahe. Sonntag konnte er gar nicht aufstehen, seit gestern geht's, aber er leidet. Jetzt hustet er auch noch, was dagegen nehmen will er nicht, auch Nasenspray, Nasendusche usw. schließt er aus. Das macht mich wahnsinnig. Ich bin ja sehr dafür, dass man sich nicht mit Medikamenten vollballert, aber sich so zu quälen (und mich mit, er hustet und schnieft in einer Tour und atmet wie ein Asthmatiker kurz vorm Erstickungstod. Sagen darf ich aber nix, sonst bin ich gleich wieder die Bestimmerin. Männer in krank sind so gar nicht mein Ding.
frau_baehr am 08. November 16
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991 - Die Entscheidung ist gefallen
Die Studienfreundin und ich bilden uns weiter, komplett fachfremd. Wir fangen was komplett neues an, so zumindest der aktuelle Plan. Erstmal nur neben dem normalen Job, aber später, je nachdem wie es läuft, vielleicht auch in Vollzeit. Ich bin total aufgeregt und freu mich total. Das wird toll, ich bin mir sicher.
frau_baehr am 07. November 16
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990 - Es ist für etwas gut
Ich bewundere Menschen, die eine positive Einstellung zum Leben haben. Mir gelingt das ja leider nur sehr eingeschränkt und das ist wirklich schade. Aber ich arbeite daran, versuche nicht gleich alles negativ zu sehen und nicht immer an allem rumzumeckern. Das ist ein langer Weg, den ich da gehen muss, aber ich will es so. Ich lebe nun mal nur dieses eine Leben und das muss ich ja nicht mit negativen Gedanken verschwenden.
Was ich glaube ich nur niemals können werde, ist zu denken, dass etwas schlechtes für etwas gut ist. Der Studienfreundin sagte jemand, dass die schlimme Geburt ihres Sohnes für irgendwas gut wäre, sie aber noch nicht wüsste für was. Jetzt hatte ich ja auch keine leichte Geburt und ehrlich gesagt hängt mir das auch noch nach. Das dieses Erlebnis für was gut war, das kann ich mir nicht vorstellen. Ich glaube nicht, dass es mich irgendwie stärker gemacht hat oder dass ich nun genau weiß wo meine Grenzen sind bzw. was ich in der Lage bin in solch einer Ausnahmesituation zu leisten. Klar habe ich Seiten an mir kennengelernt, die ich vorher nicht kannte, die ich aber auch nicht unbedingt kennenlernen musste.
Ich glaube auch nicht, dass das Baehrenkind dadurch irgendwie anders oder besonders ist. Viel mehr denke ich mittlerweile, dass die Geburt eine große Rolle in ihrem Ankommen in dieser Welt gespielt hat und das war für sie nicht leicht. Keiner wird uns je sagen können, welche Traumata sie davongetragen hat oder eben nicht. Keiner wird uns sagen können, ob sie körperlich am Anfang Probleme hatte, ob sie Alpträume hatte oder ob sie das alles einfach so weggesteckt hat und eben gebrüllt hat, weil das in ihrem Plan für ihr Leben vorhergesehen war.
Nicht alles schlechte ist für etwas gut. Manchmal hat man, meiner Meinung nach, einfach nur Pech im Leben. Manchmal läuft es eben nicht so gut. Viel wichtiger ist es sich sicher zu sein, dass auch wieder bessere Zeiten kommen. Und zu wissen, dass es immer Menschen gibt, die einem helfen.
frau_baehr am 06. November 16
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