Samstag, 10. Dezember 2016
1023 - Alkohol
Heute Abend gabs mal wieder eine Feier bei den Nachbarn. Diesmal durfte ich hin, Herr Baehr konnte nur bis vor die Tür, weiter reichte das Babyphon nicht. Dort gab es Glühwein und Apfelpunsch, zweiterer angeblich ohne Alkohol. Also hab ich mir davon genommen. Geschmeckt hat es nach Alkohol und ich fühl mich auch so als hätte ich getrunken. Das ist ganz schön blöd, ich trinke ja schon ohne stillen kaum was und jetzt seit eineinhalb Jahren schon gar nicht mehr. Natürlich mach ich mir auch Gedanken, ob das jetzt schädlich fürs Baehrenkind ist. Wahrscheinlich nicht, wahrscheinlich merkt sie noch nicht mal was. Trotzdem kein tolles Gefühl.



Freitag, 9. Dezember 2016
1022 - Da
Das Baehrenkind sagt seit einiger Zeit "Da!". Total süß. Seit ein paar Tagen zeigt sie auch mit dem Zeigefinger auf Dinge und sagt dabei eben "Da!". Es ist echt interessant, dass man so mit ihr kommunizieren kann, auch wenn es noch einseitig ist. Aber sie kann sich endlich in einer gewissen Art mitteilen. Ob man das als erstes Wort zählen kann?



Mittwoch, 7. Dezember 2016
1021 - Teuer, teuer
Leben ist teuer, Leben mit Herrn Baehr manchmal besonders. Vor allem wenn es ums Essen geht. Er kauft einfach ein auf was er grade Lust hat und so hat er im letzten Monat 700 Euro für Essen ausgegeben. Ja, man muss sich auch mal was gönnen, aber so wirklich drin ist das im Moment mit seinem Elterngeld nicht. Er hat zum Glück ganz schnell eingesehen, dass er sich da vielleicht ein bisschen bremsen muss und schauen muss, dass er nicht jeden Tag einkaufen geht.

Ich würde so gerne einen Plan machen, zumindest für zwei oder drei Tage und auch mal was ganz einfaches kochen. Stattdessen machen wir keinen Plan, er entscheidet spontan und kauft dann bei jedem Einkauf noch Süßigkeiten und süße Getränke in rauhen Mengen. Die einzelnen Dinge kosten auch nicht viel, aber die Masse machts.

Ich versuche mich nicht aufzuregen. Noch ist ja genug Geld da. Trotzdem machts mich unruhig und kribbelig. So kann ich die Stundenreduzierung vergessen, denn wir sind auf das was ich mehr bekomme jetzt noch mehr angewiesen. Blöde Sache.