Dienstag, 27. Dezember 2016
1040 - Vollgefressen
Die letzten Tage hielt es sich mit der Esserei in Grenzen. Herr Baehr und ich hatten an Heiligabend Raclette, haben aber nicht bis zur Schmerzgrenze gegessen. Genauso haben wir es beim Fondueessen bei seinen Eltern gehalten und bei meinen Eltern gibt es sowieso nie solche Unmengen. Aber heute gabs ewig viel, mein Vater hat es so gut gemeint mit uns, dass Herr Baehr und ich den Nachtisch nicht geschafft haben. Sogar das Baehrenkind hat wie irre gefuttert, fast zwei Knödel.

Ich glaube mein Vater hat immer Angst, dass es nicht langt, nachdem er im Sommer meine Schwester extra losschicken musste noch Nudeln kaufen. Und selbst dann wars knapp. Und das baden wir jetzt aus und Herr Baehr und ich sind ja auch so doof und essen bis zum Anschlag.



Montag, 26. Dezember 2016
1039 - Zusammenbruch
Es hat lange gedauert, aber ich habe mal wieder einen Zusammenbruch gehabt. Ich bin mir nicht ganz sicher, was es ausgelöst hat, aber seitdem bin ich völlig fertig und total empfindlich. Jedes Geräusch macht mich wahnsinnig, ich könnte nur schreien und um mich schlagen. Ich hasse diesen Zustand, komme aber nicht daraus heraus. Ich hoffe, dass es bald vorbei ist. Es ist so unglaublich anstrengend.



Sonntag, 25. Dezember 2016
1038 - Call the Midwife
Ich habe begonnen die Serie "Call the Midwife" zu schauen und bin wirklich sehr beeindruckt von der Serie. Es erzählt die Erlebnisse einer Hebamme, die im armen Stadtteil Poplar für ein Kloster arbeitet. Sie und ihre Kolleginnen sind unglaublich selbstlos, das muss man sicherlich auch sein als Hebamme. Hebammen sind besondere Frauen, die eine wundervolle Arbeit leisten. Die Frauen in der Serie kümmern sich dazu noch um arme und mittellose Menschen, ohne jegliche Scheu oder Widerwillen. Das ist etwas, das kaum Menschen können.

Mir wird durch diese Serie wieder bewusst, wie wichtig es für eine Frau ist eine gute Hebamme an ihrer Seite zu wissen. Meine Hebamme war toll und hat sich wunderbar um mich gekümmert nach der Geburt des Baehrenkindes. Ohne sie wäre vieles sehr viel schwerer für Herrn Baehr und mich geworden. Ich hoffe so sehr, dass die Politik ein Einsehen hat und diesen wunderbaren Beruf unterstützt. Wir brauchen nicht noch mehr sterile Krankenhäuser und Ärzte, wir brauchen Hebammen!