Dienstag, 21. März 2017
1123 - Die Stimmung der Mutter
Die Studienfreundin gab mir heute folgenden Satz mit: " Die Stimmung der Mutter macht die Stimmung im Haus."

Vielleicht ist deswegen bei uns die Stimmung immer so schlecht. Ich hab ja noch nie wirklich viel Freude am Leben gehabt und bin kein lustiger, ausgelassener Mensch. Ich bin gerne alleine, schaue böse und bin oft traurig. Wahrscheinlich sehe ich auch vieles schwarz.

Diesen Spruch hatte die Studienfreundin mir aber nicht mitgegeben, weil sie mir sagen wollte, dass ich an allem Übel im Familienleben Schuld bin, sondern um mich zu ermutigen das zu machen, was mich glücklich macht. Ich weiß, dass ich in dem Punkt auf sie hören soll, doch es fällt mir so unglaublich schwer. Es ist so viel einfacher andauernd zu weinen und sich selbst zu bemitleiden.

Ich muss mich finden, um des Baehrenkindes Willen. Und vielleicht muss ich dafür Risiken eingehen und über meinen Schatten springen und vor allem sehr egoistisch sein.



Montag, 20. März 2017
1122 - Aua
Nacken und Schultern sind total verspannt, ich beiß ständig die Zähne zusammen und hab Spannungskopfschmerzen. Total sch... Jetzt massiert mich gleich Herr Baehr. Hoffentlich hilfts und hoffentlich hält er länger als 30 Sekunden durch.



Sonntag, 19. März 2017
1121 - Die Badesaison ist eröffnet
Obwohl das Wetter nicht so toll gewesen ist, sind wir heute zweimal draußen gewesen. Zuerst am Vormittag eine Runde spazieren und dann am Nachmittag im Garten. Dort wollten wir eigentlich nur ausmessen wie viel Zaun wir benötigen um den Gartenteich zu sichern (eine ganze Menge ...). Das Baehrenkind hat in der Zeit geschaukelt und war total glücklich. Anschließend ist sie noch ein paar Mal gerutscht, hat mit mir auf der Wippe gesessen und dann angefangen Walnussschalen zu studieren.

Und dann hat sie den Teich im Visir gehabt und ist zum kleinen Becken des Wasserlaufs gekrabbelt. Da kann nicht viel passieren, also lasse ich sie da ran. Sie hat erst ein paar Steine hochgehoben, drunter geschaut, sie ins Wasser geworfen. Dann hat sie leider versucht eine Spinne zu ertränken, ich hab ja echt Angst vor den Tierchen, aber töten muss man sie nicht unbedingt. Da bin ich dann doch mal lieber eingeschritten. War aber ok und so hat sie fröhlich mit gammeligen Blättern, die sie aus dem Wasser gefischt hat, gewedelt und lag irgendwann auf dem Bauch am Rand und hat geplanscht. Danach musste ich sie zwar trotz Matschanzug komplett umziehen, aber es hat sie glücklich gemacht und das war für mich das wichtigste.

Ich finde es fast ein bisschen schade den Teich einzuzäunen und ihr so wegzunehmen. Man muss aber realistisch bleiben und sehen, dass er eine Gefahr ist und wir sie nicht immer 100% im Auge behalten können. Sie soll sich ja im Garten auch frei bewegen können, dafür haben wir ihn ja unter anderem.