1146 - Die Sache mit den Belohnungen
Man kennt es, das Kind hat was gut gemacht, schon wird es gelobt und manchmal auch belohnt. Oft wenn es was neues lernen soll, so haben viele Familien Stickersammlungen oder Strichlisten. Oder das Kind bekommt immer wieder eine kleine Süßigkeit. Ich finde das total kontraproduktiv, denn was erreicht man wohl damit? Genau, das Kind macht das gewünschte nur um die Belohnung zu kassieren. Die Nichte ist grad das beste Beispiel. Sie soll lernen aufs Klo zu gehen und bekommt immer eine Belohnung wenn sie geht. Jetzt geht sie ungefähr hundert mal am Tag und verkündet direkt beim Klogang, dass sie jetzt eine Süßigkeit oder anderweitige Belohnung zu bekommen hat. Den eigentlichen Sinn hat sie nicht verstanden. Warum muss man sowas so machen? Ist es für das Kind und die Beziehung nicht viel schöner, wenn man sich über gewollte Ziele ehrlich freut?
frau_baehr am 14. April 17
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1145 - Für andere freuen
Eine Bekannte hat geheiratet und ist schwanger und ich freu mich total für sie. Und das ist total gut, denn ganz lange hab ich jede Schwangere gehasst, auch als ich das Baehrenkind schon hatte. Und ich hab mich so sehr dafür verabscheut, weil das so tief saß. Aber jetzt scheint es weg zu sein und es fühlt sich echt gut an.
frau_baehr am 13. April 17
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1144 - Eine Umarmung
Ich tue mir schwer, wenn das Baehrenkind andere Menschen außer Herrn Baehr und mir mag und sie umarmt oder sich drücken oder küssen lässt. Ich glaub, das ist normal und gehört zum Abnabelungsprozess. Heute aber hat das Baehrenkind die Studienfreundin umarmt. Einfach so und von sich aus. Und das fand ich total schön, vor allem da die Studienfreundin ein Mensch ist, den ich selbst sehr gerne mag.
frau_baehr am 12. April 17
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