Samstag, 13. Mai 2017
1174 - Ich wär so gerne
Letztens habe ich einen Artikel über das Erstellen von Bucketlisten gelesen. Eine Leitfrage dazu war, was wolltest du mit sechs Jahren werden? Ich glaube zwar, dass damals die Antwort Arzt oder Lehrerin war, hab aber gemerkt, dass tief in meinem Inneren der Traumberuf Schriftstellerin ist. Ein halbes Buch hab ich schon Mal geschrieben, mangels Zeit liegt es jetzt auf eine Festplatte rum. Aber ich hätte so Lust weiterzumachen. Ich hab zwar keine Idee wie man sowas veröffentlicht, aber das ist ein weiter Weg bei dem mir mein Vater sicher helfen kann, denn der hat jahrelang als Lektor gearbeitet. Bücher schreiben und Familien begleiten, das wäre ein Traum. Ich mach mich dann mal auf den Weg.



Freitag, 12. Mai 2017
1173 - Slow Family Life
Uns fehlt die Langsamkeit im Alltag. Immer ist man in Eile und versucht so viele Termine wie möglich in einen Tag zu quetschen und noch ausreichend Schlaf zu bekommen. Kinder aber bremsen einen sehr oft aus, denn sie sind keine kleinen Maschinen, die einfach so mitlaufen. Kinder finden plötzlich Dinge interessant oder wichtig für die wir Erwachsenen keine Zeit haben, Blumen am Wegesrand betrachten zum Beispiel. Aber genau das ist wichtig und ich denke, dass genau das auch auf Dauer glücklicher macht.

Wir haben uns heute bei unserem kurzen Spaziergang vom Baehrenkind leiten lassen, haben Steine angeschaut und Blumen gepflückt und sind ganz langsam unseren Weg gegangen. Ich war am Ende etwas erstaunt wie lange wir dann tatsächlich gebraucht haben, fand es aber so toll, denn es hat sich nicht lange angefühlt. Und es hat gut getan einfach draußen zu sein und Zeit zu haben.

Es ist so schön von einem Kind gezeigt zu bekommen was wirklich manchmal wichtig ist. Und es ist toll die Zeit und den Raum zu haben dem Kind die Möglichkeit zu bieten einfach nur es selbst zu sein.



Donnerstag, 11. Mai 2017
1172 - Dorf sein
Ein afrikanisches Sprichwort sagt, dass es ein Dorf braucht um ein Kind großzuziehen. Da ist sehr viel dran, ich mag dieses Sprichwort sehr. Heute sagte die schwangere Kollegin, dass ich für sie wie ein Dorf wäre. Sie bekommt das erste Kind und sieht bei mir, wie es so laufen kann. Ich finde das schön und habe ihr auch schon gesagt, dass ich gerne für sie da bin, da sie hier niemanden kennt und kaum Freunde mit Kindern hat.