1238 - Verstehen
Mittlerweile versteht das Baehrenkind eigentlich alles. Gut, eine Vorlesung zu höherer Mathematik jetzt vielleicht nicht, aber alles was wir so im Alltag sprechen. Und mittlerweile antwortet sie auch, wenn man Fragen stellt, die mit ja oder nein zu beantworten sind. Das ist total toll, weil man so doch viel mehr nachvollziehen kann was in ihr vorgeht und was so passiert. Ich bin sehr gespannt, wann sie anfängt zu sprechen. Noch besteht wahrscheinlich keine Notwendigkeit, weil sie auch so sehr gut durchs Leben kommt.
Fängt sie aber irgendwann mal an zu sprechen bin ich mir sehr sicher, dass sie viel zu sagen haben wird. Sie plappert jetzt schon unentwegt, zeigt uns ganz viel und "singt". Das wird dann eine sehr spannende Zeit. Aber sicherlich auch eine tolle.
frau_baehr am 23. Juli 17
|
Permalink
|
0 Kommentare
|
kommentieren
1237 - Der stolze Opa
Mein Vater ist total vernarrt in das Baehrenkind. Manchmal bekomme ich das Gefühl nur sie ist noch wichtig und Herr Baehr und ich sind eben als Anhängsel dabei. Dem ist so aber sicher nicht, ich denke er freut sich genauso uns zu sehen. Wir sehen u s ja auch nicht sehr oft und so genießt er die Zeit sicherlich sehr. Es ist so schön zu sehen, wie viel Spaß er hat und wie viel Freude er mit und an ihr hat. Für das Baehrenkind ist es sicherlich sehr wertvoll solch einen Opa zu haben.
frau_baehr am 22. Juli 17
|
Permalink
|
0 Kommentare
|
kommentieren
1236 - Es wird mich immer begleiten
Am ersten Geburtstag des Baehrenkindes hatten Herr Baehr und ich eine riesen Diskussion über meine Traurigkeit in Bezug auf die Geburt. Herr Baehr ist der Meinung, dass ich das hinter mir lassen muss. Ist blöd gelaufen, aber jetzt haben wir das Baehrenkind ja und sie ist gesund und alles gut. Ja und nein, denn ich glaube, dass sie auch heute immer noch so einiges von dieser Geburt mit sich trägt und es immer ein Teil ihrer und auch meiner Geschichte bleiben wird.
Ich habe mich mit dieser Geburt abgefunden, bin aber trotzdem traurig, dass es so gelaufen ist wie es eben gelaufen ist. Ich wusste aber sicherlich einiges nicht besser zu diesem Zeitpunkt und könnte auch mit meinem heutigen Wissen ganz anders handeln. Ich bin froh, dass ich mich trotzdem damals durchgesetzt habe und auch nach vier Stunden Presswehen nein zum Kaiserschnitt gesagt habe. Denn das wäre wahrscheinlich noch schlimmer für uns beide geworden.
Trotzdem begleitet mich immer eine Wehmütigkeit und Traurigkeit, wenn andere Frauen von tollen Geburten berichten. Dann frage ich mich manchmal doch noch, warum es grade bei uns so doof laufen musste und warum bei mir nicht mal eine Sache gut sein kann. Das ist aber nur ein kurzer Moment, dann sage ich mir, dass es eben so gewesen ist und jetzt auch so in Ordnung ist und ich nur gestärkt daraus hervorgehen kann.
frau_baehr am 21. Juli 17
|
Permalink
|
0 Kommentare
|
kommentieren