1319 - Beidseitig
Mittlerweile habe ich auf beiden Seiten Schmerzen und der Husten will einfach nicht besser werden. Mir graut es schon davor Morgen ins Büro zu gehen, ich hab Hustenanfälle bei denen ich denke, dass ich ersticke. Oder dass ich mich übergeben muss. Beides nicht so toll, nicht in der Bahn und nicht vor Kollegen. Aber da muss ich durch, man kann eben nix machen hat die Ärztin gesagt. Und ich hab ja auch nur einen Bürojob.
frau_baehr am 15. Oktober 17
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1318 - Die ständigen Sorgen
Ich bin besonders gut darin mir Sorgen zu machen. Gerade jetzt über das Ungeborene, denn genau in der Schwangerschaftswoche hatte ich beim Baehrenkind Blutungen. Und dann mach ich mir auch noch Sorgen übers Geld und wie das alles werden soll, sollten wir tatsächlich irgendwann zwei Kinder haben. Ich kann nicht so weitermachen wie bisher, daran gehe ich kaputt. Dir Lösung wäre zu reden. Aber das ist mit Herrn Baehr extrem schwer.
frau_baehr am 14. Oktober 17
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1317 - Überraschend gut
Ich war heute mit ein paar anderen Müttern verabredet, mit denen ich den Geburtsvorbereitungskurs gemacht habe. Bei vorherigen Treffen kam ich mir immer ein wenig ausgeschlossen vor. Jetzt bin ich auch nicht unbedingt der kontaktfreudigste Mensch und stell mich in solchen Gruppen oft doof an. Ich bin saumäßig schlecht in Small Talk und kann mich auch oft nicht an Dinge erinnern, die andere von sich vor einer halben Ewigkeit erzählt haben. Und so war ich zwar immer dabei aber doch irgendwie ausgeschlossen. Und durch das viele arbeiten bin ich eben doch anders als dir anderen, das hat mich auch immer traurig gemacht.
Heute aber waren wir ein kleinerer Kreis und haben uns total gut unterhalten. Gerade zum Ende hin. Ein Türöffner für mich war sicher auch der Blog, den die Studienfreundin und ich betreiben. Da waren einige Themen, die wir aufgreifen konnten und bei denen wir festgestellt haben, dass wir ähnliche Ansichten haben.
Leider zeigen mir solche Treffen auch immer wieder, was ich alles verpasse, weil ich so viel arbeite. Ich kann mit dem Baehrenkind zu keiner Kindergruppe gehen. Ich kann nicht die Nachmittage mit ihr verbringen und spontan mit jemandem zum Spielplatz gehen. Mein Kind ist acht Stunden am Tag im Kindergarten, wo sie sich wohl fühlt, wo sie aber nicht nit mir oder Herrn Baehr zusammen ist.
An solchen Tagen weiß ich noch deutlicher, dass etwas passieren muss, vor allem wenn jetzt wirklich das zweite Kind kommt. Ich bin nicht mehr die Person, die für ihre Arbeit lebt und nur Abends daheim ist. Ich kann das und bin erfolgreich, aber ich bin das nicht mehr.
frau_baehr am 13. Oktober 17
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