Sonntag, 12. November 2017
1347 - Ich kann nicht mehr
Ich weiß, ich wiederhole mich und es artet echt langsam in schlimmes gejammer aus. Aber ich kann nicht mehr. Wenn ich nur dran denke, dass Morgen wieder Montag ist und eine mega anstrengende Woche vor mir liegt, die sich Alltag nennt, könnte ich grad einfach nur losheulen. Mir ist bei jedem Essen kotzübel, wenn mich nicht vorher schon der Ekel packt. Ich esse so wenig wie nie und wenn nur ungesundes Zeug. Ich schlaf kaum, weil mein Kopf nicht mehr abschalten kann und jetzt schon die Hitze da ist. Von Haushalt will ich gar nicht sprechen, den schaff ich ja schon lange nicht mehr.

Und dann ist da noch das Baehrenkind,das so richtig in der Autonomiephase ist, alles essen eklig findet, gefühlt alles demoliert und mir ständig weh tut. Ich komme nicht mehr bedürfnisorientiert hinterher, verfalle in alte Muster, motze und schreie sie an. Das führt dazu,dass sie gefrustet ist und mich haut oder mir an den Haaren zieht, weil sie einfach ihre Gefühle nicht anders ausdrücken kann. Herr Baehr ist überzeugt, dass er jetzt streng sein muss und immer wieder schimpfen muss. Ich hab keine Kraft das zu diskutieren, Aber es tut mir im Herzen weh.

Es muss besser werden.



Samstag, 11. November 2017
1346 - Mal wieder gesehen
Wir haben die beiden Cousinen des Baehrenkindes ewig nicht mehr gesehen und hatten uns deswegen sehr auf das Familienessen heute gefreut. Leider fiel das ins Wasser, da meine Schwiegermutter stark erkältet ist und es schon in gesunden Zustand eine Zumutung ist, was sie sich für solche Tage immer aufhalst. Umso mehr haben wir uns dann gefreut, als die Familie von Herrn Baehrs Bruder uns zum Kaffee eingeladen hat. Gerade die kleinere der beiden Mädchen macht ja so schnelle Fortschritte, dass es enorm war sie jetzt wieder zu sehen. Sie ist gewachsen,robbt, futtert ordentlich und ist sehr vergnügt. Aber auch die große hat ihre Schüchternheit abgelegt und erzählt jetzt auch mal was. Das schönste aber ist, dass sie mittlerweile das Baehrenkind akzeptiert und die zwei miteinander oder nebeneinander spielen.



Samstag, 11. November 2017
1345 - Sankt Martin
Heute haben wir mit dem Kindergarten Sankt Martin gefeiert und es war richtig schön. Sehr familiär und nur wenige Leute, die sich aber trotzdem alle eingebracht haben und die Lieder mitgesungen haben.

Das Highlight war auf jeden Fall der Besuch im Schloss, das über dem kleinen Ort auf einem Berg liegt. Der Schlossherr hatte eine riesen Freude daran den Kindern was gutes zu tun. Er hatte extra den Discoraum hergerichtet und die Kinder bei Kindermusik im Nebel tanzen lassen. Für alle Kinder etwas sehr besonderes. Aber auch der Schlossherr hatte sichtlich Spaß und lud am Ende die Kinder ein wieder zu kommen, damit sie wieder dort tanzen können, im großen Burghof spielen können und den Rittersaal besichtigen können. Da werden alle Beteiligten ihre Freude haben.