Dienstag, 19. Dezember 2017
1383 - Willkommen zurück
Die Übelkeit ist wieder da. Ich find mal wieder fast alles eklig und bring kaum was runter. Zum Glück bleibt weiterhin alles drin. Aber neben all dem Stress auf der Arbeit und meiner Zerrissenheit gegenüber dem Baehrenkind ist das unendlich anstrengend. Mein Körper streikt, fast zumindest. Das Herz stolpert auch mal wieder. Mal sehen was die Frauenärztin beim nächsten Termin dazu sagt.



Montag, 18. Dezember 2017
1382 - Vergessen
Ich hab so viel im Büro zu tun, dass mir jetzt tatsächlich ein Zeil der Anforderungen durch die Lappen gegangen ist. Das ist total peinlich. Aber auch wieder nicht, denn ständig wird wieder etwas anderes in den Vordergrund gestellt und anderes dafür abgewählt. Da wundert es mich nicht, dass ich den Überblick verloren habe. Jetzt quetschen wir das noch rein. Viel Arbeit für mich und leider auch die Entwickler.



Sonntag, 17. Dezember 2017
1381 - Überforderte Muttis
Immer wieder bekomme ich mit, dass Mütter, die den artgerechten und bedürfnisorientierten Weg gehen früher oder später völlig ausgebrannt sind und mit der Situation überfordert. Oft haben sie einen Partner, der nicht den gleichen Weg geht. Oder der völlig überfordert von der Arbeit ist, da er der Alleinverdiener ist und das Überleben der Familie von ohm abhängt.

Oft fällt es mir schwer Verständnis für solche Frauen zu haben. Denn ich denke mir dann, dass ich ja neben all dem auch noch einen Vollzeitjob habe. Doch dann gehe ich einen Schritt zurück und ermahne mich selbst. Ich denke an die Tage, an denen ich mit dem Baehrenkind daheim bin und nichts so läuft wie ich es mir vorstelle. Wenn ich sie ständig irgendwo wegnehmen muss und ich das Gefühl habe, dass sie das Haus in Schutt und Asche legt. Wie angenehm ist dagegen dann manchmal doch ein Tag mit meinen Kollegen, die zwar oft auch Sonderwünsche haben, die sich aber selten heulend auf dem Boden rollen oder mir vor Frust ins Bein beißen.

Es ist ein zweischneidiges Schwert und wirklich schwer zu sagen, was nun richtig oder falsch ist. Ich wünsche mir nur, dass es bald wieder bessere Zeiten gibt, in denen Eltern weniger überfordert sind.