Sonntag, 31. Dezember 2017
1395 - Danke 2017
Danke 2017, du warst ein herausforderndes Jahr. Ein sehr anstrengendes Jahr. Aber vor allem auch ein Jahr, dass so viele tolle Dinge gebracht hat. Ich mache jetzt die Welt besser mit einem der besten Menschen, der je in mein Leben gekommen ist, die Studienfreundin. Ich habe wundervolle Frauen kennenlernen dürfen, die mir ganz andere Blickwinkel gezeigt haben und die vor allem mich genau so mögen, wie ich bin. Ich habe eine unglaubliche Entwicklung im Job gemacht und hab irgendwo in diesem Jahr mein Schneckenhaus verloren. Ich bin jetzt eine ziemlich coole Nacktschnecke. Ich bin viel entspannter und positiver und mir gelingt es immer besser, bedürfnisorientiert mit den Menschen in meinem Leben umzugehen. Ich habe ein wundervolles Jahr mit dem besten Mann der Welt und einem wundervollen kleinen Mädchen an der Hand verbracht. Und ich trage ein zweites Wunder unter dem Herzen, das unsere Familie nächstes Jahr kompletter machen wird.

Danke 2017 für die Gesundheit der kleinen Nichte, die viel zu früh auf diese Welt kam und sich so unglaublich gut entwickelt hat. Und danke 2017, dass du meiner Oma ihren Wunsch erfüllt hast gehen zu dürfen, als es für sie der richtige Zeitpunkt war.

Danke 2017 für alles.



Samstag, 30. Dezember 2017
1394 - Schlaf Kindlein, jetzt schlaf schon ein
Manchmal macht mich das Baehrenkind wahnsinnig. Sie findet einfach nicht zur Ruhe, rollt sich im Bett rum, will stillen, doch nicht. Es ist echt schwierig, häufig, nicht immer. In letzter Zeit klappt es ziemlich gut, dass ich in solchen Situationen ruhig bleibe. Ich singe ihr was vor, ich erzähle ihr mit ruhiger Stimme etwas und ich sage ihr auch, dass sie müde ist, wenn es erkennbar ist. Doch ea gibt auch Abende wie heute, wo ich damit nicht weiter komme. Abende an denen ich dann selbst unruhig werde und irgendwann wütend. Bis zur Wut ist es heute Abend glücklicherweise nicht gekommen, denn Herr Baehr hat mich abgelöst. Ich hoffe doch sehr, dass sie jetzt bei ihm einschläft. Morgen darf sie ruhig so lange wach sein wie wir.



Freitag, 29. Dezember 2017
1393 - Schnell
Zwei Babys wurden in den letzten 24 Stunden in unserem Freundeskreis geboren. Bei der einen Frau hat die Geburt 90 Minuten gedauert, bei der anderen nur 30. Zählt man beides zusammen ist es genau die Hälfte der Zeit, die ich bei der Geburt des Baehrenkindes mit Presswehen verbracht habe. Und ich hatte vorher noch über 30 Stunden Eröffnungswehen. Ich bin echt ein bisschen neidisch auf diese beiden Frauen. Und habe jetzt plötzlich noch mehr Angst vor der nächsten Geburt. Denn ich weiß jetzt viel mehr und ich weiß ge au, was beim Baehrenkind alles schief lief. Ich weiß aber auch, dass ich mich in dieser Situation vorher nicht abwimmeln lasse und diesmal darauf bestehe, dass ich bei der Anmeldung untersucht werde, damit sie dort wissen, was Sache ist. Mir ist es sowieso ein Rätsel, warum bei allen Frauen in der gleichen Klinik beim Anmeldungsgespräch ein Ultraschall gemacht wurde um sich über die Lage des Kindes zu informieren, nur bei mir nicht, wo meine Hebamme doch auch noch darauf aufmerksam gemacht hatte, das was nicht stimmt und das Probleme bringen kann. Ich glaube, ich habe die Geburt immer noch nicht verarbeitet und nehme ein ganz schön großes Paket mit in die nächste.