1423 - Verbrüht
Das Baehrenkind hat sich heiße Brühe übergekippt. Jetzt hat sie ein riesiges Salbenpflaster. Herr Baehr und ich machen uns natürlich Vorwürfe, vor allem da wir ihr den Becher mit der heißen Brühe gegeben hatten. Es lässt sich jetzt aber nicht mehr rückgängig machen und es war sicher gut zum Arzt zu fahren.
frau_baehr am 28. Januar 18
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1422 - Schlafumstellung
Das Baehrenkind will Nachmittags nicht mehr schlafen, grad im Kindergarten, denn da ist alles so spannend. Aber sie schafft eben noch nicht den ganzen Tag. Und schläft dann meist auf dem Weg vom Kindergarten nach Hause ein. Bequem für Herrn Baehr, er lässt sie dann schlafen, manchmal bis zu zwei Stunden. Da ist der Abend dann lang, sehr lang. Sie gar nicht schlafen zu lassen ist aber auch nicht besonders vorteilhaft, dann wird es ab spätestens fünf wirklich ungemütlich. Diese Umstellungszeit ist für alle Beteiligten anstrengend. Ich hoffe sehr, dass wir eine gute Lösung finden.
frau_baehr am 27. Januar 18
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1421 - Typisch Junge, typisch Mädchen
Im Internet macht zur Zeit ein Bild von einer Ethikarbeit die Runde, in welcher die Kinder Merkmale von Jungen und Mädchen zuordnen sollten. Dabei ging es nicht um die äußerlichen Merkmale, sondern eher um Eigenschaften und Namen. Dass ein Thomas ein Junge ist, ist klar und muss nicht diskutiert werden. Dass es aber als falsch angestrichen wird,dass ein Mädchen mutig ist, empört meiner Meinung nach zu Recht die Eltern.
Als Kind habe ich mir nichts sehnlicher gewünscht als ein Junge zu sein. Ich glaube nicht, weil ich im falschen Körper war oder bin, sondern weil Jungs so anders behandelt wurden wie Mädchen. Sie durften wild und laut sein, Hosen tragen, niemals Röcke,im Matsch spielen und sich hauen. Unter Mädchen hatte ich mich nie wohlgefühlt, verstand all ihre geheimen Botschaften und Intrigen nicht und auch den Balztanz später. Ich war ich und wollte mich nie in eine Schublade pressen lassen.
Jetzt habe ich selbst eine Tochter und bald einen Sohn. Herr Baehr ist glücklicherweise recht tollerant. Er hat kein Problem wenn das Baehrenkind Fußball spielen will, das findet er sogar gut. Aber wenn das kleine Baehrenkind später mal zum Ballett will sieht es gleich anders aus. Schon hat er Angst mit dem Kind könnte was nicht stimmen. Ich bin gespannt wie es wird und hoffe,dass wir bei unseren Kindern für alles offen sein können.
frau_baehr am 26. Januar 18
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