Die Tage mit Hin- und Rückflug waren jetzt doch sehr lang. Das bin ich absolut nicht mehr gewohnt. Und eigentlich will ich mich da auch nicht dran gewöhnen. Es war eine zeitlang schön und hat Spaß gemacht, aber irgendwann ist es eben genug. Es ist jetzt nicht so, dass ich gestern Abend mit meinen Kollegen nicht einen sehr lustigen Abend hatte, trotzdem hängt mir das jetzt sicherlich ordentlich nach.
All das bestärkt mich in meinem Vorhaben ganz andere Wege zu gehen. Nur die Angst und Sorge muss noch überwunden werden. Oder eine gute Ergänzung zum aktuellen Plan gefunden werden.
Das Baehrenkind und ich sind das erste Mal für eine Nacht getrennt. Sie ist daheim, ich bin in Bratislava. Bis jetzt verkrafte ich es ganz gut, sie wohl auch. Ich hoffe, dass das auch so bleibt, denn ich bin morgen erst wieder da, wenn sie schläft. Es ist komisch, weil es sich so vertraut anfühlt und doch so anders ist.
Ich hab ja leider wieder eine Vorderwandplazenta. Und somit spüre ich das beben in mir immer sehr deutlich, von außen ist es aber kaum wahrnehmbar. Herr Baehr sagt oft, dass er gar nichts merkt, ich dagegen denke, er müsste es ganz deutlich spüren. Aber ich weiß ja auch genau wo es grade war. Doch so langsam wird das kleine Baehrenkind so groß und kräftig, dass auch von außen Tritte und Knüffe erkennbar sind. Das wird jetzt besonders für das Baehrenkind sehr spannend.
Ich bin echt nicht gut im backen, grad Kuchen und Muffins bekomm ich nicht gut hin. Aber Brot und Brötchen geht. Und Müsliriegel. Deswegen haben das Baehrenkind und ich heute den freien Tag genutzt. Zuerst haben wir Apfel-Müsliriegel gebacken.
Dann Dinkelvollkorn-Rosinenbrötchen
Und dann noch ein Bananenbrot. Davon gibt es kein Bild, wurde direkt geschnitten und eingefroren und getestet.