1461 - Glücklicher und entspannter
Bei uns ist die Stimmung ja schon immer recht angespannt. Mittlerweile habe ich das Gefühl, dass Herr Baehr mich hasst und er denkt vermutlich das gleiche von mir. Wegen Kleinigkeiten geraten wir in einen riesen Streit, inklusive Tränen und anbrüllen. Das ist scheiße und macht alles nur noch schlimmer.
Es ist wie ein Teufelskreis aus dem wir es nicht schaffen auszubrechen. Herr Baehr erwartet schon wenn ich zur Tür reinkomme, dass ich meckere. Und so ist es manchmal egal was oder wie ich es sage, er kann und will es nur noch falsch verstehen. Und ich erwarte, dass er sowieso gleich wieder ausrastet, behandle ihn dann wie ein rohes Ei oder bin unbewusst unfreundlich.
Mir ist es ein Rätsel, wie wir davon wegkommen können. Es sich bewusst zu machen ist sicherlich kein schlechter Schritt. Aber was sind die Folgeschritte? Brauchen wir Abstand um zu erkennen, was wir aneinander haben? Brauchen wir professionelle Hilfe? Brauchen wir mehr Zweisamkeit? Ich kann es nicht beantworten. Und das gedrückt mich sehr.
frau_baehr am 07. März 18
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1460 - Übergabe
Ich habe heute einen Plan zur Übergabe erstellt. Darin sollte ich auch schätzen, wie lange ich noch für die einzelnen Aufgaben benötige und wie viel Zeit ich für eine Übergabe schätzen würde. Natürlich hab ich großzügig geschätzt, dann die Zahlen wieder gekürzt und neue Punkte der Liste hinzugefügt. Jetzt komme ich auf gute 40 Tage, ohne eingerechnet zu haben, dass ständig wer was von mir will und dass es noch ein paar Regeltermine gibt. Arbeitstage hab ich nur noch 22 vor mir, das haut also so absolut nicht hin. Jetzt muss ich schauen, wo ich noch kürzen kann und wie ich die Dinge möglichst schnell so zu Ende bringe, dass nichts verloren geht und jemand anders nachvollziehen kann was Sache ist. Das wird gar nicht so einfach.
frau_baehr am 06. März 18
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1459 - Immer weniger
So langsam wird es auf der Arbeit immer weniger. Ich habe heute gleich zwei Termine abgelehnt mit dem Argument, dass es sich für die verbleibenden Tage nicht mehr lohnt. Lieber nutze ich die Zeit jetzt noch und versuche so viel Wissen wie möglich an meine Kollegen zu übergeben. Und noch so viele Dokumente wie möglich erstellen. Denn es gibt nichts ätzenderes als Dokumente zu erben zu Themen, in denen man kaum drin ist. Ich hoffe, dass mir eine gute Übergabe gelingt und die Kollegen mich nicht verfluchen.
frau_baehr am 05. März 18
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