1471 - Positive Einstellung
Ich bin selbst ganz überrascht, doch immer wenn ich über die Geburt nachdenke oder spreche bin ich absolut positiv. Ich weiß mit einer tiefen Sicherheit, dass es ganz anders wird und vor allem, dass es sehr viel besser wird. Ich hab ein Bild im Kopf, ein Gefühl. Daran halte ich fest. Natürlich bin ich realistisch genug zu wissen, dass es auch ganz anders laufen kann, aber das ist ok. Denn ich bin überzeugt, dass es trotzdem gut ist. Denn so schlimm und unschön due Geburt des Baehrenkindes war, so toll war sie auch. Es war ihr Weg, den wir gemeinsam gegangen sind.
frau_baehr am 17. März 18
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1470 - Erholung?
Die Frauenärztin hat mich ja krankgeschrieben, damit ich mich mal ein wenig erhole und Zeit für mich habe. Und mit Sicherheit auch, damit das Baby nicht zu früh auf die Welt kommt. Aber zur Zeit ist hier von Erholung noch nicht die Rede. Herr Baehr hat ja Männerschnupfen (man merkt noch nicht mal, dass er erkältet ist) und das Baehrenkind ist auch daheim, damit sie sich richtig erholt und nicht gleich wieder durch einen Tag Kindergarten völlig erschöpft ist. Leider funktioniert Herr Baehr und das Baehrenkind daheim nur sehr eingeschränkt. Herr Baehr will seine Ruhe und dauerhaft ins Handy starren. Das Baehrenkind bekommt hier drinnen natürlich einen Koller und will gerne raus und sich bewegen und so fängt sie an hier Blödsinn zu machen. Und genau heute hat sie auch keinen Mittagsschlaf gemacht. Völlig übermüdetes Kind ohne jegliche Kooperationsbereitschaft ab 17 Uhr, damit kann Herr Baehr nicht umgehen, brüllt sie ständig an und ist super genervt und gereizt. Und ich steh mittendrin, mit einer dicken Erkältung,halte das Baehrenkind so gut es geht in Schach und stelle mich mal wieder an die letzte Stelle. Aber es geht einfach nicht anders. Gehe ich mal einen Moment nach oben um mich hinzulegen höre ich Herrn Baehr sofort unten rumbrüllen. Das halte ich nicht aus. Ich hoffe ja sehr, dass er Montag wieder arbeiten geht.
frau_baehr am 16. März 18
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1469 - Männerkrankheiten, Frauenkrankheiten
Wir leben hier daheim eigentlich sehr gleich berechtigt. Ich bin nicht die typische Frau und Herr Baehr nicht der typische Mann. Zum Glück hat sich da Herrn Baehrs Sichtweise auch geändert und er steht dazu, dass er länger daheim bleibt und für die Kinder in seiner Karriere zurücksteckt. Aber es gibt einen Punkt, da sind wir so richtig gefangen in den fiesen Rollenklischees. Krankheit. Wird Herr Baehr krank ist es wie eine Nahtoderfahrung. Er muss dann seine Ruhe haben, ich darf nicht stören und dass er mal nach dem Baehrenkind schaut ist die reinste Zumutung. Versteh ich, wenn er sowas wie die Kotzerei von Dienstag hat. Verstehen kann ich es aber nicht, wenn er erkältet ist.
Grade sind wir beide krank. Ich dazu nich hochschwanger und wegen Erschöpfung krankgeschrieben. Dreimal darf geraten werden, wer sich den ganzen Tag um das immer noch kränkelnde Baehrenkind kümmert? Korrekt, ich. Ok, ich muss ihm zu Gute halten, dass er mittlerweile aufsteht und sich auch mal auf dem Sofa niederlässt, so dass ich mal schnell noch eine Ladung Kotzwäsche waschen kann. Subjektiv betrachtet geht es ihm ziemlich gut, zumindest besser als mir. Aber vielleicht hab ich da auch eine verzerrte Wahrnehmung.
frau_baehr am 15. März 18
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