Sonntag, 18. März 2018
1472 - Hunger
Heute nacht war das Baehrenkind mit mir gute drei Stunden wach. Zum Glück nicht hellwach, aber eben auch nicht so tief schlafend, dass ich hätte entspannt schlafen können oder mich hätte entspannt hinlegen können. Viel mehr hat sie sich wie blöde hin und her gewälzt. Und erst nach diesen drei Stunden sagte sie mir dann, dass sie Hunger hätte. Kein Problem, das hätten wir nun wirklich früher lösen können. Das Füttern und wieder einschläfern hab ich dann aber doch Herrn Baehr überlassen, weil ich einfach nur noch erschöpft war. Aber Hunger wandert definitiv auf meine mentale Liste der Dinge, die ich in solchen Situationen anfragen werde.



Samstag, 17. März 2018
1471 - Positive Einstellung
Ich bin selbst ganz überrascht, doch immer wenn ich über die Geburt nachdenke oder spreche bin ich absolut positiv. Ich weiß mit einer tiefen Sicherheit, dass es ganz anders wird und vor allem, dass es sehr viel besser wird. Ich hab ein Bild im Kopf, ein Gefühl. Daran halte ich fest. Natürlich bin ich realistisch genug zu wissen, dass es auch ganz anders laufen kann, aber das ist ok. Denn ich bin überzeugt, dass es trotzdem gut ist. Denn so schlimm und unschön due Geburt des Baehrenkindes war, so toll war sie auch. Es war ihr Weg, den wir gemeinsam gegangen sind.



Freitag, 16. März 2018
1470 - Erholung?
Die Frauenärztin hat mich ja krankgeschrieben, damit ich mich mal ein wenig erhole und Zeit für mich habe. Und mit Sicherheit auch, damit das Baby nicht zu früh auf die Welt kommt. Aber zur Zeit ist hier von Erholung noch nicht die Rede. Herr Baehr hat ja Männerschnupfen (man merkt noch nicht mal, dass er erkältet ist) und das Baehrenkind ist auch daheim, damit sie sich richtig erholt und nicht gleich wieder durch einen Tag Kindergarten völlig erschöpft ist. Leider funktioniert Herr Baehr und das Baehrenkind daheim nur sehr eingeschränkt. Herr Baehr will seine Ruhe und dauerhaft ins Handy starren. Das Baehrenkind bekommt hier drinnen natürlich einen Koller und will gerne raus und sich bewegen und so fängt sie an hier Blödsinn zu machen. Und genau heute hat sie auch keinen Mittagsschlaf gemacht. Völlig übermüdetes Kind ohne jegliche Kooperationsbereitschaft ab 17 Uhr, damit kann Herr Baehr nicht umgehen, brüllt sie ständig an und ist super genervt und gereizt. Und ich steh mittendrin, mit einer dicken Erkältung,halte das Baehrenkind so gut es geht in Schach und stelle mich mal wieder an die letzte Stelle. Aber es geht einfach nicht anders. Gehe ich mal einen Moment nach oben um mich hinzulegen höre ich Herrn Baehr sofort unten rumbrüllen. Das halte ich nicht aus. Ich hoffe ja sehr, dass er Montag wieder arbeiten geht.