Donnerstag, 29. März 2018
1482 - Mama
Das Baehrenkind war nie ein Mamakind. Doch seit ich schwanger bin wird sie anhänglicher und fordert immer mehr Mama ein. Grade ist das auch gut machbar weil ich daheim bin. Ab nächster Woche dann aber schon nicht mehr, dann arbeite ich nochmal. Im Mutterschutz können wir wieder viel Zeit miteinander verbringen. Etwas Respekt hab ich vor der ersten Zeit mit Baby. Ich möchte nicht, dass sie sich entthront fühlt oder herabgesetzt. Aber ich werde nach der Geburt nicht so fit sein wie davor. Und ich werde mich viel um das kleine Baehrenkind kümmern müssen. Ich hoffe sehr, dass wir einen guten Weg finden.



Dienstag, 27. März 2018
1481 - Entschleunigung
Ich tue mir sehr schwer zurückzuschrauben und nicht die freie Zeit zu nutzen um woe eine Irre durchs Haus zu fegen und zu putzen. Dabei ist es doch so schön einfach nur für das Baehrenkind da zu sein. Obwohl ich ja zugeben muss, dass es mir schwer fällt mich ganz auf sie zu konzentrieren und nicht zum Handy zu greifen. Manchmal finde ich es einfach so langweilig das zu machen was sie machen will. Und dann ist sie auch noch so flatterhaft und bleibt nicht lange bei einer Sache. Erst wird drei Sekunden gepuzzelt, dann getanzt, dann wieder ein Hörspiel, drei Striche gemalt usw. Ich weiß, dass sie das noch nicht kann, aber es macht mich dann wieder nervös. Und dann sind da wieder Dinge, die tausendmal schneller gehen würden, wenn ich sie mache. Das mag mein autonomes Kind aber so gar nicht. Also lass ich sie und übe mich in Geduld.

Kinder sind wirklich eine Chance, zumindest zeigen sie einem, was wirklich wichtig ist im Leben. Vor allem, dass es nicht darum geht durchs Leben zu rennen, sondern auch mal einen Schritt zurück zu gehen.



Montag, 26. März 2018
1480 - Maiskonfetti
Heute waren wir bei der Studienfreundin und ihrem Sohn zu Besuch. Er hatte irgendwann einen großen Eimer von diesen bunten Spielmaisdingern bekommen, die man mit Wasser aneinander kleben kann. Das Baehrenkind hat den Eimer natürlich sofort entdeckt und angeschleppt. Und dann mussten wir ihn auch aufmachen. Zuerst haben sie vorsichtig darin gefühlt, dann ging das Gewühle los und irgendwann fing der Sohn der Studienfreundin an das Zeig wie Konfetti in die Luft zu schmeißen. Die zwei hatten einen Heidenspaß damit, sind durchs Zimmer gesprungen und haben gelacht. Es sah hinterher aus wie bei einer Schlacht, aber das war es wert gewesen.