Freitag, 30. März 2018
1483 - Wieder mal Schuhe
Die Frühjahrsschuhe sind heute endlich angekommen. Meine passen gut, auch wenn ich mir bei den Halbschuhen noch etwas unsicher bin, ob ich sie tatsächlich mag. Aber so ging es mir mit dem einen Winterpaar auch und jetzt mag ich mich schon nicht mehr trennen. Nur dem Baehrenkind sind ihre viel zu groß. Die werde ich wohl zurückschicken oder schauen, ob jemand kleinere hat und größere sucht.

Ja, ich hab einen Knall mit diesen Schuhen, aber die sind so super, ich mag einfach nichts anderes mehr tragen.



Donnerstag, 29. März 2018
1482 - Mama
Das Baehrenkind war nie ein Mamakind. Doch seit ich schwanger bin wird sie anhänglicher und fordert immer mehr Mama ein. Grade ist das auch gut machbar weil ich daheim bin. Ab nächster Woche dann aber schon nicht mehr, dann arbeite ich nochmal. Im Mutterschutz können wir wieder viel Zeit miteinander verbringen. Etwas Respekt hab ich vor der ersten Zeit mit Baby. Ich möchte nicht, dass sie sich entthront fühlt oder herabgesetzt. Aber ich werde nach der Geburt nicht so fit sein wie davor. Und ich werde mich viel um das kleine Baehrenkind kümmern müssen. Ich hoffe sehr, dass wir einen guten Weg finden.



Dienstag, 27. März 2018
1481 - Entschleunigung
Ich tue mir sehr schwer zurückzuschrauben und nicht die freie Zeit zu nutzen um woe eine Irre durchs Haus zu fegen und zu putzen. Dabei ist es doch so schön einfach nur für das Baehrenkind da zu sein. Obwohl ich ja zugeben muss, dass es mir schwer fällt mich ganz auf sie zu konzentrieren und nicht zum Handy zu greifen. Manchmal finde ich es einfach so langweilig das zu machen was sie machen will. Und dann ist sie auch noch so flatterhaft und bleibt nicht lange bei einer Sache. Erst wird drei Sekunden gepuzzelt, dann getanzt, dann wieder ein Hörspiel, drei Striche gemalt usw. Ich weiß, dass sie das noch nicht kann, aber es macht mich dann wieder nervös. Und dann sind da wieder Dinge, die tausendmal schneller gehen würden, wenn ich sie mache. Das mag mein autonomes Kind aber so gar nicht. Also lass ich sie und übe mich in Geduld.

Kinder sind wirklich eine Chance, zumindest zeigen sie einem, was wirklich wichtig ist im Leben. Vor allem, dass es nicht darum geht durchs Leben zu rennen, sondern auch mal einen Schritt zurück zu gehen.