Dienstag, 11. September 2018
1642 - Cholerisch
Herr Baehr ist total cholerisch. Wenn was nicht so ist wie er will rastet er aus, zumindest ist es das, was ich empfinde. Das Baehrenkind kann es ihm kaum Recht machen, er schnauzt sie in einer Tour an. Egal was ist, er explodiert und brüllt am Ende rum.

Ich hatte sehr gehofft, dass er hier nun mal zur Ruhe kommt, hab aber Bedenken, dass das klappen kann. Er ist nur genervt, von mir, vom Baehrenkind und sogar vom kleinen Baehrenkind. Nichts läuft so wie er es sich vorstellt. Sag ich irgendwas ist es falsch. Allein der Lebensmitteleinkauf heute hat mich so viel Kraft und Nerven gekostet.

Ich hoffe, dass es nur die ersten Tage jetzt noch so ist. Sollte es aber so bleiben muss ich schauen wie lange ich es aushalte, denn so ist das kein Zustand. Aktuell freue ich mich eher schon wieder auf daheim, wenn Herr Baehr wieder arbeiten ist und ich seine Anfälle nur abends und am Wochenende ertragen muss.



Montag, 10. September 2018
1641 - Mal schauen
Wir sind da und es ist ganz okay, auch wenn ich wieder an so vielen Dingen was auszusetzen habe. Herrn Baehr und dem Baehrenkind gefällt es, das ist schonmal viel wert. Ich bin sehr gespannt,wie die Tage werden und hoffe sehr auf Entspannung, die wir alle so dringend benötigen



Sonntag, 9. September 2018
1640 - Ich hasse Urlaub
Ich hasse es in den Urlaub zu fahren. Ich bin vorher schon so erledigt, dass ich für den Urlaub kaum noch Kraft habe. Seit Tagen Wäsche ich wie eine Bekloppte Wäsche. Bergeweise. Denn Herr Baehr hat sich ein Ferienhaus ohne Waschmaschine ausgesucht. Entsprechende Berge an Klamotten nehmen wir mit, damit ich dort vielleicht nur ein oder zweimal per hand waschen muss.

Das packen ist ja auch so eine Sache. Herr Baehr beteiligt sich dabei eher weniger. Immerhin hat er die Klamotten rausgelegt, die er mitnehmen will. Ich habe die der Kinder und meine bereit gelegt. Dazu noch die Bettwäsche rausgesucht, Handtücher bereitgelegt und all die vielen anderen Sachen gepackt.

Und das ist erst der Anfang, denn morgen muss ich das alles dort wieder auspacken und einräumen. Dann beginnt der Horror. Herr Baehr wird noch weniger machen als er eh schon tut, denn er hat ja Urlaub. Und ich darf dann rotieren, die Kinder bei Laune halten, dafür sorgen daß wir alle was essen und zusehen, dass wir nicht vollkommen in Dreck und Chaos untergehen. Ich bin jetzt schon so unendlich müde, ich weiß nicht woher ich die Kraft nehmen soll.

Urlaub ist so scheiße.