Dienstag, 9. Oktober 2018
1666 - Basteln
Ich habe mich immer für sehr unkreativ gehalten und wenig in diese Richtung gemacht. Kunstunterricht in der Schule war auch so gar nicht meins und oft hatte ich dort mit die schlechteste Note. Doch mit Kindern fängt man wieder an, vor allem weil das Baehrenkind doch gerne malt und bastelt. Und so Stelle ich fest, dass mir basteln Spaß macht und ich sogar auch ganz gut bin. So entsteht gerade ein Feenhaus und mit Hilfe der Mutter des patenkindes ein filzboard. Verrückt ist, dass ich Lust habe noch mehr zu machen.



Montag, 8. Oktober 2018
1665 - Sorgen
Ich mache mir aktuell sorgen uns Baehrenkind. Sie ist einerseits sehr anhänglich an mich, will mich dann aber nicht. Ich habe das Gefühl, dass irgendwas in ihr brodelt und sie beschäftigt, sie es aber wahrscheinlich gar nicht sagen kann. Sie ist ja eigentlich gar nicht eifersüchtig auf das kleine Baehrenkind, ich frag mich aber ob sie es doch ist und es so ausdrückt. Doch immer wenn ich mit ihr Zeit verbringen will, will sie nicht oder weint nach ihrem Papa. Ich finde das gerade sehr schwierig und es macht mich sehr traurig. Ich würde ihr gerne helfen, doch irgendwie weiß ich nicht wie. Ich konnte noch nie gegen Herrn Baehr anstinken, jetzt wird es noch extremer. Ich hoffe, dass es ihr bald besser geht und wir wieder mehr zueinander finden.



Montag, 8. Oktober 2018
1664 - Loslassen
Ich habe zwei Kinder, die sich unglaublich schwer tun was das loslassen angeht, zumindest wenn es ums einschlafen geht. Das Baehrenkind hatte damit ja schon starke Probleme, hat die ersten Monate nur geschlafen, wenn wir sie festgeklammert hatten oder ganz eng ins Pucktuch eingewickelt hatten. Das kleine Baehrenkind ist fast noch schlimmer, denn er schläft nur an der Brust ein oder im Tuch, dort aber auch nur, wenn ich stramm laufe. Ich darf in der Zeit nicht sprechen und beim stillen auch nicht bewegen oder anderweitige Geräusche machen. Im Gegensatz zum Baehrenkind schläft er auch unglaublich schlecht, ich befürchte er kommt selten in den Tiefschlaf. Wenn er länger als zwanzig Minuten schläft grenzt es fast an ein Wunder. Mir fällt es so schwere, dafür Geduld aufzubringen und mein ganzes Leben darauf auszurichten. Aber bald ist er groß und ich werde mit Wehmut auf diese Zeit zurückblicken.