1790 - Draußen sein
Das Baehrenkind hatte eine lange Zeit eine Phase, in der sie nicht raus wollte. Nicht in den Garten, nicht zum Spielplatz, nicht im Kinderwagen spazieren fahren und dreimal nicht laufen. Wir verbrachten viel Zeit drinnen. Ich fand das anstrengend, hatte auch immer das Gefühl, dass es ihr sehr gut tun würde raus zu kommen. Zwingen wollte ich sie aber auch nicht.
Doch seit ein paar Wochen geht sie wieder gerne und viel raus. Sie wünscht sich in den Garten gehen zu können, sagt schon morgens, dass sie nachmittags zum Spielplatz will oder will einfach so draußen sein, malt Kreide oder will Fahrrad fahren. Ich genieße das sehr, vor allem mit dem Frühling vor dem Frühling, den wir aktuell haben.
frau_baehr am 20. Februar 19
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1789 - Dankbarkeit
Wir sagen viel zu selten danke. Zu den Menschen, die uns nahe stehen sagen wir es kaum und zu fremden noch weniger. Dabei ist es so schön ein danke zu bekommen und zu erfahren was andere an uns wertschätzen. Ich Versuche darauf zu achten und bedanke mich, wenn ich für etwas dankbar bin. Das fällt mir nicht leicht, tut aber immer gut. Und oft erstaunt es die Menschen, denen mein Dank zu Teil wird. Aber auch das ist okay, wir sind es eben einfach nicht gewohnt.
Heute hat sich im Kindergarten ein Vater für ein Bild bedankt, dass das Baehrenkind mit mir zusammen für seine Tochter gemalt hat, als diese im Krankenhaus lag. Für mich war das selbstverständlich, denn das Baehrenkind hatte sich gewünscht das zu machen. Für den Vater war es, in der sowieso schon schweren Situation, eine besondere Freude. Und für mich war es eine Freude zu sehen, wie gut es ihm getan hat.
frau_baehr am 19. Februar 19
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1788 - Lass die Leute reden
Mir ist zu Ohren gekommen, dass unsere direkten Nachbarn rumerzählen, dass das kleine Baehrenkind so viel schreit und sie den Eindruck haben, dass ich ihn schreien lasse. Und dass das Baehrenkind doch auch schon so viel geschrien hat. Ich weiß, dass ich mir das nicht so zu Herzen nehmen darf, aber das ist doch echt eine Frechheit. Und selbst wenn sie es glauben und es stimmt, warum sprechen sie mich dann nicht an und fragen wenigstens, ob sie helfen können. Hab ich genauso bei der Nachbarin gemacht. Hat sie mir nicht übel genommen.
frau_baehr am 18. Februar 19
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