Montag, 4. März 2019
1799 - Mein großes Mädchen
Wir waren heute beim Kinderfasching. Viele Leute, Laute Musik, viel gerenne, durcheinander. Alles Dinge die ich nicht mag. Und auch das Baehrenkind findet das meistens doof und fühlt sich nicht wohl. Hat sie ab einem bestimmten Zeitpunkt auch nicht mehr. Und trotzdem ist sie über sich hinaus gewachsen. Sie ist ganz alleine losgezogen und hat sich eine Apfelschorle und später eine Brezel gekauft. Ich war schwer beeindruckt von ihrem mit und wie gut sie das gemeistert hat. Da zeigt sich wieder, wenn dieses Kind etwas will, dann zieht sie es durch.

Mir gibt das das Gefühl, dass mein kleines Baby so langsam groß wird. Sie entfernt sich nun auch in solch unübersichtlichen Situationen von mir und macht ihr Ding. Es ist schön zu sehen, dass sie das kann. Aber auch, dass sie genau sagen kann wenn es ihr reicht.



Sonntag, 3. März 2019
1798 - Wer ich bin und wer ich sein will
Manchmal begegnen mir Leute, die ich toll finde. Dann sehe ich mich daneben und denke, ich bin noch so unfertig, noch überhaupt nicht der Mensch, der ich eigentlich sein will. Doch wie ich sein will, das weiß ich gar nicht so genau. Ich habe ein Gefühl, aber ich kenne auch mich und weiß, dass ganz viel Wunsch ist, der sich nie in die Realität umsetzen lässt. Mich da zu finden ist eine große Aufgabe. Ich hoffe aber sehr, dass sie nicht mein Leben lang dauern wird.



Samstag, 2. März 2019
1797 - Uns finden
Herr Baehr und ich müssen uns als Team wieder finden. Wir haben viel zu lange in einem gegeneinander und viel zu wenig in einem miteinander gelebt. Das ist unglaublich schwer. Aber es ist bitter notwendig. Gerade ich möchte an mir arbeiten um alte Verhaltensweisen abzulegen und alte Denkmuster zu durchbrechen. Ich bin mir sicher, dass es funktioniert und wir gemeinsam zu einem entspannten zusammenleben finden können.