Samstag, 6. April 2019
1832 - Texel Tag 9
Das Wetter war heute nicht besonders gut. Kalt und nebelig, obwohl es laut Thermometer Recht warm war. Ich hatte aber schon nach dem Aufstehen gefroren und wirklich besser ist es den Tag über nicht geworden.

Vormittags waren wir dann auf Wunsch des Baehrenkindes bummeln in De Koog. Gekauft haben wir nix, aber fast jedes Geschäft angesehen. Bei dem Wetter ein Zeitvertreib, der für alle okay war.

Da beide Kinder hundemüde waren gab es für beide Mittagsschlaf. Konsequenz daraus, das Baehrenkind ist jetzt erst ins Bett.

Den Nachmittag haben wir wieder am Strand verbracht. Endlich hab es genug Wind für den drachen. Der war gute zwei Minuten interessant, danach hatte das Baehrenkind keine Lust mehr drauf. Und das kleine Baehrenkind hat ihn wahrscheinlich gar nicht richtig wahr genommen. Herr Baehr und ich haben versucht ihn ein wenig zu lenken, was uns aber nicht gelungen war.



Samstag, 6. April 2019
1831 - Texel Tag 8
Heute ein ruhiger Tag mit viel sonne. Den Vormittag haben wir am Strand verbracht. Das kleine Baehrenkind konnte ganz glücklich im Sand buddeln und das Baehrenkind war zwei Stunden einfach nur unterwegs und voll in ihrem Element.

Den Nachmittag haben wir dann einfach hier im Ferienhaus verbracht, was auch Mal völlig in Ordnung war. Das Baehrenkind hatte sich seit gestern immer wieder gewünscht mit mir zusammen zu malen. Das haben wir dann auch umgesetzt.

Jetzt ist schon über die Hälfte des Urlaubs rum. Mir kommt es vor als wäre die Zeit gerast, es ging so verdammt schnell. Ein kleiner Teil von mir freut sich aber auch wieder auf daheim. Dem Baehrenkind scheint es ähnlich zu gehen, denn sie fragt nach den vögeln und einer ihrer liebsten Freundinnen.



Freitag, 5. April 2019
1830 - Texel Tag 7
Ich durfte heute ein Lamm im Arm halten und bekuschelt. Das war absolut toll. Ja, irgendwo in meinem Hinterkopf sagt eine fiese stimme, dass es ganz schön kacke für die armen Viecher ist. Andererseits haben sie den Kontakt aber sehr genossen, denn sie werden schließlich nach der Geburt von ihrer Mutter getrennt, damit diese Milch geben kann.

Auch sonst war der Hof sehr nett gemacht. Wir haben die Hütehunde bei der Arbeit beobachten können, es gab einen kleinen Spielplatz, Fahrzeuge für die Kinder und einen kleinen Laden. In diesem durften die Kinder sich als Andenken ein kleines Schäfchen aussuchen, auch wenn wir schon gefühlt eine Millionen Kuscheltiere besitzen.

Den Nachmittag haben wir am Meer verbracht. Eigentlich wollte Herr Baehr den gestern gekauften drachen steigen lassen. Der Wind war aber zu unbeständig, deswegen probieren wir es an einem anderen Tag nochmal. Mit einer der schönsten Momente des Tages: das laut lachende kleine Baehrenkind auf meinem Rücken beim Anblick des Meeres.