1852 - Ein Monat
Jetzt durfte ich schon ein Jahr daheim bleiben und trotzdem fühlt es sich unglaublich schlecht an. Ab morgen beginnt der letzte Monat. Dann ist auch diese Elternzeit rum. Auf mich wartet wieder das ungewisse, denn ich habe kein Projekt. Das heißt also, ich verbringe den nächsten Monat damit möglichen Projekten hinterher zu laufen. Mich zu rechtfertigen warum ich nicht flexibel genug bin. Zu argumentieren, warum ich auch eine Nacht nicht von daheim weg will.
Mich macht diese Situation fertig. Ich fühle mich so unendlich schlecht. Ich habe versagt und in diesem einen Jahr nichts auf die Beine gestellt.
frau_baehr am 27. April 19
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1851 - Zu hoch
Das neue Dachfenster ist drinnen und Herr Baehr hat es vermasselt. Ich könnte gerade noch die Position auf der Gaube retten, ihr war aber nicht bewusst, dass er den dachdeckern eine falsche Höhe genannt hatte. Jetzt ist das Dachfenster fast unter der Decke, keiner kann rausschauen und ehrlich gesagt sieht es ein wenig kacke aus.
Hilft ja nix, jetzt ist es so drinnen. Wir könnten uns ewig streiten und uns gegenseitig die Schuld in die Schuhe schieben. Wir könnten viel geld dafür bezahlen, dass es weiter nach unten gesetzt wird. Wir können uns ewig ärgern. Oder wir akzeptieren einfach, dass ein Fehler passiert ist und lernen daraus, dass Herr Baehr bei so etwas zu unsicher ist und genauere Angaben benötigt um sie an die Handwerker weiterzugeben.
frau_baehr am 27. April 19
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1850 - Es geht voran
Wir sind wirklich einen Schritt weiter. Alles unterm Dach ist sortiert und der Raum ist wieder frei. Morgen kommt das Dachfenster rein und der Nachbar vorbei, der uns ein Angebot für die Renovierung machen will. Es geht in großen Schritten Richtung fertigem Büro. Jetzt gilt es das alte Büro aufzuräumen und aufzulösen. Auch das wird nochmal eine riesige Herausforderung und viel Arbeit. Aber es wird machbar. Ich freu mich schon und hoffe sehr, dass wir gut voran kommen.
frau_baehr am 25. April 19
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