1886 - Im Alltag ankommen
Nicht nur ich muss im neuen Alltag ankommen, auch die Kinder müssen das. Heute morgen stand das Baehrenkind sehr verschlafen in der Küche, als ich gerade meine Sachen zusammen packte, da ich heute zu einem Termin musste. Ich erklärte ihr, dass ich leider nicht wieder ins Bett kommen könne, weil ich arbeiten müssen. Darauf hin fing sie an zu weinen und mir zu sagen, dass sie mich vermisst. Das bricht mein Herz.
Ich denke, dass sie sich nicht mehr daran erinnern kann wie es vor der Geburt des kleinen Baehrenkind gewesen ist. Dass ich da morgens nie da war und lange gearbeitet habe. Deswegen ist es für sie jetzt wie eine komplett neue Situation. Ich bin gespannt, wie es wird wenn dann auch noch Herr Baehr arbeiten geht.
frau_baehr am 04. Juni 19
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1885 - Es ist okay
Der erste Tag war nun gar nicht so schlimm wie gedacht. Es ist geschafft, nur noch 20 Stunden für diese Woche. Trotzdem bleibt die Angst, dass irgendwer plötzlich anruft und über mich verfügen will. Die Ungewissheit ist ein ständiger Begleiter. Das macht mich fertig. Und das bestärkt mich in meinen Ideen von alternativen. Einen ersten Schritt bin ich auch dort heute schon gegangen. Es ist der richtige Weg.
frau_baehr am 03. Juni 19
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1884 - Morgen
Morgen geht es also wieder los. Diesmal nur in Teilzeit und erstmal ohne ein Projekt. Ich hänge also in der Luft. Bin extrem unsicher was ich jetzt machen soll. Fühle mich Recht unwillkommen. Ich habe Angst vor der Willkür. Angst, dass frei über mich verfügt wird. Angst vor Diskussionen. Diese Angst überlagert alles. Ich mag einfach nicht, dass es wieder los geht. Es ist aber leider unausweichlich, ich muss da durch. Es wird für irgend etwas gut sein. Ich sehe es nur noch nicht.
frau_baehr am 03. Juni 19
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