2219 - Singen
Heute Abend hab ich für das kleine Baehrenkind gesungen. Früher hieß es immer, dass ich wohl einfach nicht singen kann. Und deswegen habe ich es auch nie gemacht. Irgendwann sagte mir dann aber ein Mensch mit musikalischer Ausbildung, dass ich eine schöne, aber sehr ungeübte Sopranstimme hätte. Seitdem weiß ich, an wen ich mich halten kann, wenn in Gruppen gesungen wird. Und seitdem weiß ich auch, wie ich bei einem Lied ansetzen muss, wenn ich es alleine singen mag. Seit ich mehr singe ist, oh Wunder, meine Singstimme auch viel besser. Denn sie übt tatsächlich. Und ich muss feststellen, dass ich wohl gar nicht so schlecht bin. Mittlerweile kann ich Lieder so vorsingen, dass andere sie wieder erkennen. Vor ein paar Jahren noch undenkbar
frau_baehr am 05. Mai 20
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2218 - Bis zur totalen Erschöpfung
Und darüber hinaus. Das ist gerade der Titel zu meinem Leben. Ich kann nicht mehr. Mein Herz schlägt nicht mehr richtig. Ich kann mich kaum noch konzentrieren. Ich bin mega gereizt. Könnte nur brüllen. Möchte am liebsten weg, mich verstecken.
Aber: hilft ja alles nix. Da müssen wir alle nun eben durch. Und ein bisschen Schwund ist immer.
frau_baehr am 04. Mai 20
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2217 - Gespräche am Zaun
Die Isolation führt dazu, dass man sich mit den Nachbarn näher kommt. Zumindest mit denen von schräg hinten. Und das finde ich gut, denn sie sind nett und die Kinder in ähnlichen alter. Und wir bekommen Mal wieder Sozialkontakte, mit der nötigen Distanz. So viele Gespräche am Zaun führen nur dazu, dass man den Überblick verliert und Herr Baehr mich dann heute Abend aussperrte, als ich nochmal draußen war um ein paar Stiefel und ein kleines Schwätzchen auszutauschen.
frau_baehr am 04. Mai 20
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