122 - In der Küche
Heute war von der Firma ein Social Event (wir sagen alles auf Englisch und wir kürzen alles ab, furchtbar) angesagt. Mentoren treffen auf Mentees, zumindest die Mentoren, die es sich einrichten konnten. Und da ich meine Mentee (auch ein schlimmes Wort, gibt es dafür was deutsches?) gerne persönlich kennenlernen wollte, habe ich mich angemeldet. Die Mentees sind alles Studenten, die in dem Programm die Firma kennenlernen sollen und eine Idee bekommen sollen, was sie mit ihrem Studienabschluss in einem MINT-Fach alles anfangen können.
Heute wurde zusammen gekocht. Alles unter der Anleitung des Chefkochs der Kantine. Und unsere Kantine ist nicht so wie z.B. die vom Fleischkunden, nein unsere Kantine ist eher ein Restaurant. Mir schmeckt zwar nicht immer alles, weil es oft zu exotisch-experimentell ist, aber es ist auf jeden Fall viel besser als anderswo.
Als alles geschnippelt war und das meiste nur noch vor sich hin köcheln musste, durften wir die Küche besichtigen. Die ist gar nicht so groß wie ich dachte, es werden dort aber ca. 600 Essen pro Tag zubereitet und alle frisch auf den Teller gepackt, Cook and Chill nennt sich das (wieder englisch). Da wird das meiste nur angekocht und dann in kleinen Portionen direkt an der Ausgabe im Wok oder der Pfanne warm gemacht. So ist es immer frisch und es bleiben wohl weniger Reste als beim Cook and Surf, also alles kochen und dann so lange warm halten bis es jemand isst (so machts der Fleischkunde, bäh).
Alles in allem fand ich es sehr beeindruckend zu sehen auf welchem kleinen Raum so viel Essen zubereitet werden kann. Wie es organisiert ist und was alles getan wird, damit wir frisch essen können. Das gefällt mir.
frau_baehr am 13. Juni 14
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121 - Nagellack
Ich hatte ja schon berichtet, dass ich erfolgreich mit dem Nagelhautkauen aufgehört habe. Und seitdem hatte ich mir fest vorgenommen mich zu belohnen, denn das soll man ja machen, wenn man bestimmte Ziele erreicht hat. Und eine Woche war für mich verdammt lang. Jetzt sind es schon über zwei Wochen und ich vermisse es gar nicht. Und heute habe ich es dann endlich geschafft mich zu belohnen und habe einen Nagellack gekauft.
Nagellack hatte ich bisher eigentlich noch nie. Als Jugendliche fand ich das doof, ich war ziemlich lange Kind und wollte nie richtig Mädchen sein. Und dann hab ich mir ja diese schlechte Angewohnheit angewöhnt. Und da Nagellack nicht schmeckt und es doof aussieht, wenn er abgeplatzt oder angeknabbert ist, habe ich ihn nicht benutzt. Also noch nie Nagellack.
Heute habe ich dann also zum ersten Mal aus freien Stücken (nicht weil meine Mutter das wollte, z.B. zur Konfirmation) Nagellack aufgetragen. Erstmal nur an den Fußzehen, schließlich war ich mir nicht sicher, ob ich es hinbekomme. Da es dort aber gut geklappt hat, habe ich auch die Fingernägel lackiert. Und es sieht gut aus. Noch verbesserungswürdig, aber fürs erste Mal (sozusagen) echt gut. Herr Baehr fands auch super.
frau_baehr am 12. Juni 14
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120 - Zu kurz
Ich habe gar kein Problem früh aufzustehen, aber ich schaffe es nie früh ins Bett. Und da ich nicht, wie Herr Baehr, mit knapp fünf Stunden Schlaf jede Nacht über die Runden komme, bin ich tagsüber unglaublich müde. Zur Zeit bin ich auch noch bei einem Kunden, bei dem kaum geredet wird und man den ganzen Tag stumm vor sich hinarbeitet. Da hilft auch Kaffee nicht mehr. Schlimm. Ich brauch Urlaub.
frau_baehr am 11. Juni 14
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